Integration Mechatronik Objektorientiertes funktionelles und räumliches Engineering für Maschinen- und Anlagenbau mit ESplan & Espace

Die Langenfelder Softwareingenieure zeigen aktuell ihre neueste Version von ESplan R15 Seven & Espace. Auf einer gemeinsamen Plattform wird im Parallel-Workflow nach dem Objektgedanken die interdisziplinäre funktionelle Engineeringphase vom Verfahren, R&I, Elektro und Fluid mit durchgängig konsistenten Daten über verschiedene Planungsarten zugelassen – bis zum räumlichen Engineering in 3D am CAD Modell aus der mechanischen Konstruktion. ESplan bietet durch seinen Prozessdesigner die Möglichkeit, eine durchgängige ganzheitliche Projektstruktur für unterschiedliche Fachbereiche zu kreieren und zu verwalten. Das umfangreiche Revisionsmanagement umfasst den gesamten Produktlebenszyklus und gestattet bei Bedarf Vergleiche zwischen Alt und Neu. Die Pflege und Administration der Projekte ist so mit nur geringem Aufwand möglich. ESplan bildet damit die zentrale Planungsplattform. Der gemeinsame Einsatz von ESplan und Espace, der 3D Mechatronik Software, bringt für den Anwender viele Vorteile – bis hin zum digitalen Prototypenbau. In hochautomatisierter Form werden Dokumentationen, Produktions- /Fertigungsdaten sowie Datentransfers an CNC- und Kabelkonfektionssysteme generiert. Validierungen und Kostenkontrolle finden somit schon im Vorfeld statt. ESplan ist ein CAE und CAD Programm zugleich. Mit einem standardmäßigen 2,5D Kern und optionalem Espace für 3D kombiniert, bedient sich ESplan einer CAE Prozesskombination. Der Objektgedanke verbindet Graphik und Datenbank objektorientiert. Durch parallele statt serieller Arbeitsprozesse (Multithreads) in Realtime werden bisher übliche Generierungsläufe für Auswertungen optimiert. Klemmenplan & Co. sind bei ESplan nicht gesondert zu erstellen, sondern sofort fertig. Die intelligenten Objekte lassen bei Kopien von Symbolen, Makros, ganzer Seiten oder Projekten Vererbungen zu. Automatische Querverweise und Prüfroutinen sichern die logischen Zusammenhänge der Steuerungsprozesse. Die projekt- und planartübergreifende Quernavigation gibt jederzeit Informationen über die Verwendung der Bauteile und lässt den sofortigen Seitenwechsel auf verbundene Seiten der Planung und Formulare zu. Eine stringente Vorgehensweise in der hardwareorientierten Planung ist Voraussetzung für das mechatronische Engineering. Nur eine detaillierte Anschlussplanung der physikalischen Verbindung mit multiconnectiver Intelligenz gestattet ein reales 3D mechatronisches Abbild aller Bauteile. Die funktionelle Planung aus dem Detail-Engineering erlaubt zur räumlichen Bestückung und Platzierung der Bauteile mit Espace in 3D das intelligente Routing von Kabeln und Leitungen. Im Schaltplan existierende Verbindungen und Anschlüsse sind bis auf den letzten Pin und Draht intelligent und datenkonsistent im mechatronischen 3D Modell verfügbar und werden über automatisierte Routingprozesse mit realen Dimensionen erzeugt. Der Objektgedanke erlaubt unterschiedliche Sichten und Bearbeitungsmöglichkeiten. Sowohl graphische als auch in der Datenbank erfolgte Änderungen werden in Echtzeit über alles vererbt. Mehrfach verteilte gleiche Bauteilobjekte z.B. im R&I, Schaltplan und Fluidplan sind an jeder Stelle des Projektes über alle Planarten direkt abhängig veränderbar. Der bisher übliche Workflow über verschiedene offline Softwaretools mit den Deadlocks in der Kommunikation der Planungsteams entfällt vollständig. Verkürzte Prozesse in der Produktentstehung und ausbleibendes Controlling zur Fehlerbehebung sparen Zeit und Geld. Die nach Microsoft \’look and feel\‘-Manier gestaltete Bedieneroberfläche lässt jegliche Anwender- oder Rollen-bezogenen Definition zu. Beliebig andockbare Fenster der Projektstrukturbäume, Betriebsmittel, Symbol-/Seiten-/Makrovor­schau und Werkzeugleisten etc. sind indi­viduell kombinier- und erstellbar. Die auf Windows 7 aufgesetzte, wahlweise als 32Bit oder 64Bit erhältliche Technologie, lässt unter Nutzung der Mehrkernprozessoren der Hardware größte Objekte zu und macht keinen Unterschied zwischen Schaltschrank-, Maschinen- oder Anlagenaufbau in 3D. Mit ESplan & Espace sind somit die komplette Planung einer ganzheitlichen Anlage und deren Dokumentation möglich. Mit diesem industriegetriebenen Ansatz der Kundenanforderung beweist ESP ihre mechatronische Kompetenz aus langjähriger Erfahrung. Die ganzheitlich durchgängige E-CAD Engineeringlösung ESplan & Espace erfüllen den Anspruch auf kürzere Innovationszyklen für Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik und Automotive. Der integrative Ansatz greift auf Ressourcen aller Disziplinen zu und liefert die Daten für die kaufmännische Ebene zur Ermittlung der Herstellkosten. Die Einbindung in vorhandene IT-Landschaften von PPS, ERP & Co. erfolgt mit einer naht­losen Integration durch Standard-Schnittstellen. Die Zielsetzung hoher Einsparungen durch Optimierung der Arbeitsabläufe von der Planung bis zur Fertigung setzt besondere Leistungsmerkmale voraus. Der Konzeptgedanke von ESplan ist, mit einem offenen und technisch vielseitigem System, sowohl die Planung an Einzelarbeitsplätzen, als auch implementiert in großen globalen Systemstrukturen, effiziente Leistung zu gewährleisten. ESplan R15 Seven & Espace sind im mittleren Preissegment angesiedelt und modular in verschiedenen Versionen verfügbar. So bleibt die Integration von Zulieferprojekten bei Gesamtanlagenplanungen für beide Seiten kostengünstig und überschaubar. Die zukünftige Weiterentwicklung sieht die nächsten neuen Highlights zur Jahresmitte 2011 vor. Im Entwicklungsplan steht die Vorstellung des erweiterten Prozessdesigners X-Tree. Als reine Multiuser-Applikation wird diese Lösung für die fertigende Industrie 2011 verfügbar werden.