Die Geräte, die als Access Point und als Access Client eingesetzt werden können, unterstützen gängige Betriebsarten wie Bridge, Point-to-Multipoint oder Infrastruktur. Zu den weiteren Merkmalen gehören verschiedene Management-, Security- und Quality of Service-Funktionen. Aufgrund der robusten Ausführung des W-LAN-Systems können Funknetze auch unter rauen Umgebungsbedingungen, wie sie z.B. im Schienenverkehr oder in der Petrochemie vorkommen, aufgebaut werden. Die Geräte sind für einen Temperaturbereich von -20 bis +60°C ausgelegt. Sie haben zwei Funkmodule mit jeweils zwei Antennenanschlüssen und können an der Wand oder an einem Mast montiert werden. Außerdem erfüllen die W-LAN-Systeme laut Hersteller die Anforderungen hinsichtlich Schock- und Vibrationsfestigkeit sowie elektromagnetischer Verträglichkeit. Zur Betriebssicherheit tragen die M12-Anschlüsse sowie eine redundante Spannungsversorgung (zwei 24V- und ein 48V-Anschluss) bei. Die Übertragungsrate beträgt wahlweise im 5GHz- oder 2,4GHz-Band bis zu 108MBit/s je Funkmodul. Die Fast-Roaming-Funktion ermöglicht eine unterbrechungsfreie Verbindung beim Wechsel von einer Funkzelle zur anderen. Für eine sichere Übertragung sorgt ein umfangreiches Antennenprogramm, das insgesamt zehn verschiedene Rundstrahl- und Sektorantennen umfasst. Das W-LAN-System, das über einen Radius-Server verfügt, unterstützt die standardisierten Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren gemäß IEEE802.11i und 802.1x. Außerdem lassen sich mittels einer integrierten Firewall sowie serienmäßig installiertem IP-Router und DHCP-Server beispielsweise Netzwerksegmente abtrennen und sicher schützen. Die Konfiguration und Diagnose kann entweder mittels Browser (Web-based Management), Telnet oder einer Windows-basierten Software, die Rogue-AP-Detection unterstützt, erfolgen. Die Quality of Service-Funktionen gemäß IEEE802.11e ermöglichen u.a. eine Priorisierung für Voice- oder Videostreams.
IP67-Access-Point für Ex-Zone 2
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