Jumo-Pressekonferenz: Geschäftsjahr 2009

Laut Carsten Juchheim konnten die Auswirkungen der Krise für das Familienunternehmen noch gering gehalten werden. Jumo Deutschland mit Hauptsitz in Fulda konnte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 106Mio. Euro erwirtschaften, was einen Rückgang von 22,7% entspricht. Auf ähnlichem Niveau (-21,2%) konnte auch der weltweite Umsatz gehalten werden, der 2009 140Mio. Euro betrug. Konträr dazu konnte sich die Jumo-Tochtergesellschaft in China entwickeln, die ein unglaubliches Umsatzwachstum von 50% erzielte. \“Auch langfristig sehen wir in Asien ein großes Potenzial\“, erklärte Juchheim. Der Exportanteil der Unternehmensgruppe lag 2009 bei insgesamt 52,9%. Jumo wächst Jumo in Österreich – der zweitgrößte Standort im Ausland – hat in Bosnien und Herzegowina ihre sechste eigene Tochter gegründet. Neben Beratung und Projektierung sowie dem Verkauf von Mess- und Regeltechnik bietet die Tochtergesellschaft die Inbetriebnahme der Jumo-Geräte sowie Service und Reparatur an. Insgesamt kann das Fuldaer Unternehmen seit dem 1. Januar 2010 auf 23 Tochtergesellschaften blicken. Prognosen 2010 Für das Geschäftsjahr 2010 kündigte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 151Mio. Euro an. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 7,9%. Die Geschäftsleitung der Jumo-Gruppe sieht sich mit momentan 1.670 Mitarbeitern weltweit, 23 eigenen Tochtergesellschaften sowie der zahlreichen Vertretungen im Ausland auch im wirtschaftlich schwierigen Jahr 2010 auf den internationalen Märkten der Mess- und Regeltechnik gut aufgestellt.