Keine Zeit auszuruhen

Dass ProfiEnergy in Sachen Energieeffizienz real ist, zeigt sich in der Anzahl an Unternehmen, die sich bereits mit der Start-/Stopp-Automatik für die Industrie auseinandersetzen. Allen voran die Automobilindustrie, die diese Lösung als Instrument zur effektiven Energieeffizienzsteigerung sieht. ProfiEnergy-Applikationen halten dort bereits in neuen Produktionswerken Einzug, z.B. bei Roboterzellen im Umfeld des Karosseriebaus. Ein Beispiel eines realistischen Einsparpotenzials zeigte PI am Messestand mit einer praxisnahen Demo-Anlage (Bild 1). In einer Roboterzelle wird eine Marionette von einem Roboter geführt. Die Puppe demonstriert durch verschiedene Szenen die möglichen Anlagenzustände (Betrieb, Störung, kurze Pause, lange Pause). Die entsprechenden Abschaltungen des Roboters und weiterer Stationen werden per PROFIenergy-Befehle durch die Zellensteuerung umgesetzt. Anhand von Messgeräten wurde dabei der Einspareffekt von bis zu 80% live sichtbar gemacht und nachgewiesen. ProfiDrive Source Code Mit der Verfügbarkeit der Source Code basierten Basistechnologie für Profidrive steht eine weitere Alternative für die Integration von Profidrive in Antrieben zur Verfügung. Das Antriebsprofil definiert eine einheitliche herstellerübergreifende Schnittstelle und deckt das ganze Spektrum vom einfachen Frequenzumrichter bis zum High-end Servoantrieb ab. Durch den kostenlosen vorzertifizierten Source Code ist die Schnittstelle einfach implementierbar. Gepflegt wird der Source Code in der Industrial NETworx Community, die alle interessierten Unternehmen bei der Integration des Quellcodes unterstützt und eine Plattform für den Austausch von Informationen und Erfahrungswerten bietet. www.industrialnetworx.com White Paper \’Antriebstechnik mit ProfiNet\‘ In dem White Paper werden die Mittel zur Steigerung der Leistung einer Antriebsanwendung, wie z.B. erhöhte Übertragungsraten, Querverkehr und Taktsynchronisation beschrieben, sowie das Zusammenspiel mit Sicherheits- und Energiemanagement-Applikationen dargestellt. Darüber hinaus werden die Eigenschaften von Profidrive mit seinen Applikationsklassen ebenso wie die von Profinet mit seinen skalierbaren Zykluszeiten und verschiedenen Conformance-Klassen erläutert. Das Paper enthält Informationen bezüglich Schnittstellenrealisierung, kostenfreier Standardimplementierung von Profidrive und Hinweisen für einen Umstieg von Profibus auf ProfiNet. www.profibus.com Start des PA-Profil für ProfiNet Mit der Fertigstellung der Profinet-Funktionen für die Prozessautomatisierung CiR, Redundanz und Zeitsynchronisierung und -stamping und der bereits verfügbaren Proxy-Lösung für die Integration von beliebigen Feldbussystemen in Profinet wurde der ersten Schritt für die Etablierung von Profinet in der Prozessautomatisierung abgeschlossen, das heißt Profinet lässt sich in Kombination mit Feldbussen wie z.B. Profibus PA, Foundation fieldbus oder HART bereits heute in Prozessanlagen nutzen. Jetzt wurde der Startschuss für die Umsetzung des PA-Profils auf Profinet begonnen. Ziel ist es, das PA-Profil für Feldgräte mit Profinet-Schnittstelle zugänglich zu machen, die in nicht-Ex-Bereichen eingesetzt werden. Der Start der Umsetzung der Anforderungen in die Spezifikation wird für das zweiten Quartal 2013 erwartet. Mit dem Abschluss der Spezifikationsarbeiten wird danach innerhalb eines Jahres gerechnet. Über die Proxy-Lösung ist eine transparente Kommunikation zwischen Profinet und Profibus PA sichergestellt, sodass nicht nur Ex-Bereiche über die Zweileitertechnik eingebunden werden können, sondern auch weite Distanzen überbrückt und die Feldgeräte mit Energie versorgt werden können. Im Rahmen der Pressekonferenz kündigte zudem Emerson Process Management an, die AMS Suite – eine Software für vorausschauende Wartung – um die Konnektivität zu Profibus PA-Geräten zu ergänzen. 3. PI-Konferenz Anfang März