Leistungssteller-Serie auf Mikroprozessorbasis

Die Thyristor-Leistungssteller-Serie besteht aus zwei eigenständigen Geräteausführungen: Typ TYA-201 für den einphasigen Betrieb und Typ TYA-202 für den dreiphasigen Betrieb in Drehstromsparschaltung. Durch das serienmäßige LC-Display mit Klartextanzeige kann die Konfiguration am Gerät durchgeführt werden. Die Menüstruktur ist übersichtlich und soll somit die Inbetriebnahmezeiten reduzieren. Durch die neue Gerätestruktur wurde eine schlanke Baugröße erzielt, die mit Strombereichen von 20A bis 250A erhältlich ist. Eine Vorkonfiguration kann über einen frontseitigen Mini-USB Stecker vorgenommen werden. Es ist hierbei nicht erforderlich, das Gerät an eine zusätzliche Spannungsversorgung anzuschließen, die Versorgung wird durch den am PC oder Laptop vorhandenen USB-Port übernommen. Die neue Teach-ln-Funktion ist eine Selbstlernfunktion, mit der die Grenzen bei Teillastbrucherkennung automatisch eingestellt werden. Der zyklische Abgleich sorgt für eine permanente Erkennung des Teillastbruches, auch wenn sich die Kenndaten des Heizelementes ändern. Das standardmäßige \’duale Energiemanagement\‘ führt zu einer gleichmäßigen Verteilung der Energie im Netz. Bei Molybdändisilizid-Heizelementen (MoSi,) kommt die \’R Control\‘-Funktion zum Einsatz. Die Heizelemente, die gerade in den oberen Temperaturbereichen sehr empfindlich sind, können mit dieser Funktion in ihrer Leistungsabgabe und somit in der Oberflächentemperatur begrenzt werden. Verschiedene intelligente Sicherheitssysteme sorgen laut Hersteller für eine unkomplizierte Inbetriebnahme. Hierzu zählen unter anderem die standardmäßige Drehfelderkennung und eine Erkennung von Verdrahtungsfehlern, die über das Display signalisiert werden. Netzspannungsschwankungen können über die unterlagerten Regelungen U-, U2²- , I-, I²- und P-Regelung ausgeregelt werden. Die Energieeffizienz muss während des Prozesses permanent beobachtet werden. Hierzu stehen sowohl der frei konfigurierbare Analogausgang als auch die optionalen Schnittstellen Modbus RTU 485 und Profibus-DP zur Verfügung. Alle wichtigen Prozesswerte, Meldungen und Grenzwerte können hierüber an jede Applikation angepasst sowie an ein übergeordnetes Leitsystem weitergegeben werden. Durch die verschiedenen Spannungsvarianten kann auf ein zusätzliches Netzteil verzichtet werden. Die Geräteserie gibt es in Ausführungen von 24 VAC bis 500 VAC -20 %/+15 %.