Marktübersicht: Digitale Framegrabber

Mithilfe moderner Schnittstellen wie CameraLink können Hersteller digitale Lösungen zu bisherigen Framegrabber-Lösungen anbieten, die analog arbeiteten. Zwar ist der Umsatz, den die Industriellen Bildverarbeitungs-Anbieter in den vergangenen Jahren mit Framegrabbern erzielten, rückläufig, doch auch diese Technik hat ihre Daseinsberechtigung. Laut VDMA-Statistiken aus dem Herbst 2009 mussten die Anbieter 2008 ein Minus von 17% gegenüber dem Vorjahr im Bereich der Framegrabber verzeichnen. Das hängt sicherlich mit dem zunehmenden Einsatz digitaler Kameras zusammen, für die kein Framegrabber notwendig ist, weil sie über eine direkte Verbidung zum PC verfügen. Digitale Framegrabber werden verwendet, wenn hohe Geschwindigkeiten bzw. hohe Datenübertragungen notwendig sind. In unserer Marktübersicht finden Sie digitale Framegrabber sowie Bildeinzugskarten, die über einen CameraLink-Anschluss verfügen. Neben hohen Datenübertragungen bietet CameraLink die Möglichkeit, die Stromversorgung über ein und dasselbe Kabel zu realisieren. Dadurch wird der Verdrahtungsaufwand reduziert. Die vollständige Übersicht – mit analogen Framegrabbern – finden Sie auf unserer Homepage im Produktkatalog. (afs) www.sps-magazin.de Die Boards der Matrox Solios eV-CL Familie sind kostengünstige Camera Link Framegrabber für PCI-Express (Solios eV-CL) und PCI/104-Express (Solios eM-CL für Embedded Systeme) und für alle aktuellen Flächen- und Zeilenkameras mit Camera Link Interface geeignet. Matrox Solios eV-CL ist für zwei unabhängige Base oder eine Medium/Full Konfiguration mit Untersützung von bis zu 10 Taps erhältlich. Beide Boards arbeiten mit einem maximalen Pixelclock von 85 MHz. Mit der Unterstützung von PoCL (Power-over-Camera Link) unter Verwendung von SafePower lässt sich die Verkabelung vereinfachen. Zusätzliche, frei programmierbare Ein-/Ausgänge (GPIO) für Trigger, Strobes und eigene Signale schaffen die Verbindung mit externen Geräten. Bildrekonstruktion, Look-Up-Tables (LUTs), Bayerfilter-Berechnung und Farbraumkonversion onboard entlasten den Hostprozessor von aufwändigen Vorverarbeitungsaufgaben, so dass sich dieser auf die Bildanalyse konzentrieren kann. (Autor)n