Marktübersicht: Komplettsysteme für die Industrielle Bildverarbeitung

Laut den jüngsten Zahlen der VDMA-Fachabteilung Indust­rielle Bildverarbeitung entwickelte sich der Umsatz von Bildverarbeitungssytemen im vergangenen Jahr abhängig von der Art des Systems: Während anwendungsspezifische Systeme einen Umsatzrückgang von 3% hinnehmen mussten, stieg der Umsatz der konfigurierbaren Systeme um 16%. Unsere Marktübersicht auf den folgenden Seiten konzentriert sich auf eben diese Produktgruppen. Im weiteren Sinne könnten auch Vision-Sensoren und Intelligente Kameras zu den Systemen gezählt werden. Im SPS-MAGAZIN haben diese Produkte ihre eigene Marktübersicht in den Ausgaben 9/2008 und 12/2008. Anwendung und Fähigkeiten Die universellen Komplettsysteme bestehen in der Regel aus einer Kamera, einem Rechner und einer Bedieneinheit. Daneben bieten einige Hersteller komplette Anlagen an, die auf eine Anwendung ausgerichtet sind. Typische Applikationen sind Oberflächeninspektion, Vollständigkeitskontrolle, Identifikation, Vermessungsauswertung, Robot Vision und Mikroskopische Bildanalyse. Diese Anwendungen finden sich oft in der Automobilindustrie, in Maschinenbau sowie in der Kunststoff- und Metallindustrie. Dabei sichern die Komplettsysteme z.B. die Rädermontage, die Reifen- und Felgenproduktion, werten Schriften aus oder erkennen Fehlstellen, Defekte und Kratzer. Die Bildverarbeitungs-Komplettsysteme sind jedoch inzwischen so günstig erhältlich, dass sich auch der Einsatz für Low-Cost-Produkte wie Pralinen oder Stifte lohnt. Schnittstellen und Geschwindigkeit Die Systeme können meist über RS232, RS422, CameraLink, Ethernet oder Feldbussysteme in vorhandene Anlagen eingebunden werden. Dabei erreichen die Systeme, die unsere Tabelle aufführt, Verarbeitungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Teile bzw. Messungen pro Sekunde. Dies hängt allerdings stark von der jeweiligen Applikation ab. Die vollständige Tabelle können Sie wie gewohnt auf unserer Homepage unter dem Link \’Marktübersicht\‘ recherchieren. (afs)