Vom einfachen Bedienen und Beobachten bis hin zu Leitstandapplikationen: Das Anwendungsspektrum der Visualisierungssysteme ist vielfältig. Die Produkte sind individuell gestaltbar und lassen sich an kundenspezifische Wünsche anpassen. Somit können die Anforderungen der Maschinen- und Anlagenbauer optimal umgesetzt werden. Es sind durchgängige Lösungen mit offenen Standards gefragt. Die Nutzung etablierter Software- und Protokollstandards und eine offene Systemarchitektur gewährleisten Investitionssicherheit. Merkmale der Visualisierungssysteme sind das unkomplizierte Zuweisen einer oder mehrerer Dynamisierungen zu einem Objekt, Bild-, Symbol-, Script- und Protokoll-Editor, ein Alarmsystem, die Möglichkeit der Einbindung von Industrie-PCs, Web Panels, PDAs, Operator Panels oder Touch-Panels usw. Oftmals lassen sich die Visualisierungsbilder in eine Anwender-Bibliothek einfügen und können somit später wieder als Visualisierungsobjekt verwendet werden. Mehr als Visualisierung Die Funktionalität einer Vielzahl der Produkte geht über die reine Visualisierung deutlich hinaus. Mit den Systemen erhält der Anwender ein Mensch-Maschine-Interface, mit dem nicht nur das Beobachten, Überwachen und Steuern von Prozessen, Maschinen und Anlagen in ergonomischer Art und Weise dem Menschen zugänglich gemacht wird. Vermehrt gehört das Verwalten von Rezepturen, sowie das Erfassen und Speichern von Produktionsdaten zu den Aufgaben einer Visualisierungslösung. Des Weiteren bieten die Systeme umfangreiche Diagnosemöglichkeiten zur zielgenauen Situations- und Fehleranalyse rund um die Prozesse oder die Maschine. Die Visualisierungssysteme lassen sich nahtlos in Steuerungssysteme integrieren, sei es als interne oder externe Lösung. Die heutigen Maschinen und Anlagen sind meist modular aufgebaut, was den Vorteil der unkomplizierten Erweiterbarkeit und Änderungsmöglichkeit liefert. Daher ist auch die leichte Integrierbarkeit des Visualisierungssystems wichtig. Die Übertragungsmöglichkeit von Visualisierungsbildern via Internet ist eine praktische Funktion, da der Weg zur Fernwartung von hier aus nicht mehr weit ist – zumindestens was den Teil der Visualisierung angeht. Die Übergänge zwischen den reinen Visualisierungspaketen, Scada-Systemen, Leitsystemen und einer Visualisierungssoftware, die zur Steuerungs- oder gar Programmierplattform gehört, sind fließend. Wer häufig Projekte unterschiedlicher Größenordnung zu bearbeiten hat, sollte sich daher nach einer skalierbaren Lösung umsehen. Sie wächst mit den Anforderungen und ermöglicht die Wiederverwendung von einzelnen Grafiken und Quellcode. (kbn/hsc)
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