Marktübersicht: Embedded Hardware

Der Einsatz von Embedded Systemen wird im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Prozesstechnik immer beliebter. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein Embedded System läßt sich genau auf die spezifischen Anforderungen reduzieren. Die Rechner sind nicht überdimensioniert und teurer als notwendig. Der Einsatz eines Embedded-PCs ist durchaus auch ohne Monitor, Tastatur oder Maus möglich. Viele der Embedded Systeme kommen auch ohne mechanische Teile wie Lüfter und Festplatten aus. Als Speichermedium wird hier oftmals eine auswechselbare Compact-Flash-Karte verwendet. Es finden keine Umwälzungen von Staub- und Schmutzpartikeln im Geräteinneren statt. Dies erhöht die Betriebssicherheit und verlängert die Lebensdauer. Der Hardware dürfen Belastungen wie Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub, hohe Temperaturen oder elektromagnetische Störstrahlungen nichts ausmachen. Kundenspezifische Lösungen Der Anteil an individuellen Lösungen bei den Embedded Komplettsystemen ist groß. Die Kunden haben es gerne, wenn alles aus einer Hand kommt. Die Anwender möchten für die gesamte Hardwareinstallation nur einen Ansprechpartner haben und verlangen eine perfekte Anpassung an ihr System. Die Leistungsklassen der Embedded Systeme sind skalierbar. Sie bestehen aus einem CPU Grundmodul mit unterschiedlichen Prozessoren zur individuellen Anpassung an die jeweilige Steuerungsaufgabe. Der Programm- und Arbeitsspeicher sowie die CPU-Leistung sind flexibel konfigurierbar. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die verfügbaren System- und Feldbusschnittstellen, Netzteilausführungen und Betriebssysteme. Eine Marktübersicht zu Embedded Betriebssystemen für Echtzeitanwendungen folgt im nächsten Heft. (hsc)