Marktübersicht: Fernwirken und Fernwarten

Die Fernwirktechnik gewinnt bei der Überwachung und Steuerung von Anlagen immer mehr an Bedeutung. Während der Servicetechniker früher auf Abruf in das Unternehmen kam, um Wartungsarbeiten vorzunehmen oder Störungen zu beseitigen, geschehen solche Servicearbeiten zunehmend aus der Ferne. Service gilt heute nicht ohne Grund bereits als zweites Standbein des Maschinen- und Anlagenbaus. Bei der Umsetzung einer Fernwartungslösung spielen Aspekte wie Kommunikationsmanagement, Zugriffsschutz und Datensicherheit eine wichtige Rolle. Während in der Vergangenheit Telefonverbindungen oder direkte Verbindungen über das hauseigene Netzwerk genutzt wurden kommen heute immer häufiger webgestützte Fernwartungslösungen zum Einsatz. Doch mit der Vernetzung von Fertigungsanlagen steigen auch die Risiken. Die Anfälligkeit für Angriffe von außen erhöht sich. Die sensiblen Daten sind meist in einer zentralen Datenbank abgelegt und das Servicepersonal hat Zugriff darauf. Mit einer Firewall allein kann hier die Sicherheit nicht gewährleistet werden. Sowohl der Anlagenbesitzer bzw. -betreiber als auch der Service-Anbieter muss durch geeignete Maßnahmen zur Sicherheit beitragen. Fernwartung via Funk Die digitale Datenübertragung per Funk ist bei dezentralen und schwer erreichbaren Anlagen unverzichtbar. Deshalb liegt der Schwerpunkt der folgenden Seiten auf den Funkbaugruppen mit geringen Kosten für die Datenübertragung (Zeitschlitzverfahren/Betriebsfunk, ISM-Band, Bündelfunk, WLAN usw.). Die vollständige Marktübersicht mit den anderen Produktgruppen aus dem Bereich Fernwirken und Fernwarten können Sie im Internet in unserer Produkt-Datenbank betrachten. (hsc)