Marktübersicht: Kennzeichnungssysteme

Reihenklemmen, Leiter und Kabel sowie die übrigen Betriebsmittel benötigen jeweils besondere Kennzeichnungen. Die Vorbereitungs-Software sorgt dafür, dass diese unterschiedlichen Komponenten berücksich­tigt werden. Da die komplexe Projektierung heute meist in Elektro-CAD bzw. CAE-Systemen erfolgt, ist es sinnvoll, die verfügbaren Daten z.B. aus den Stromlaufplänen in das Kennzeichnungssystem zu übertragen. Die vorgestellten Systeme ermöglichen zumindest den Import aus gängigen CAE-Systemen bzw. verbreiteten Dateiformaten. Mit der Software wird dann das Layout für die Kennzeichnung z.B. einer Klemme vorbereitet. Das Drucksystem Bislang gibt es nur wenige Druckverfahren, die sich für eine robuste Kennzeichnung eignen. Die im Bürobereich verwendeten Tintenstrahldrucker eignen sich hierzu aufgrund einiger Nachteile nicht. Alternativen bilden vielmehr lösungsmittelfreie Fluide, Plotter sowie Thermotransferdrucker in unterschiedlicher Ausführung. Die Kennzeichnungsmaterialien Die Kennzeichnung von elektrischen Komponenten muss den Anforderungen unterschiedlicher Branchen gerecht werden. Dazu müssen die Kennzeichnungsmaterialien mechanisch robust sein, je nach Anwendung z.B. höhere Temperaturen aushalten. Andere Einsatzgebiete fordern, dass die Materialien chemisch beständig gegen bestimmte Substanzen sein müssen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien steht z.B. in Form von Rollenmaterial für Etiketten oder als Kartenmaterial zur Verfügung. Die Herstellungsgeschwindigkeit durch die Kennzeichnungsgeräte ist ausreichend hoch, um auch eine größere Anzahl von Komponenten schnell zu kennzeichnen. (ghl)