Neuer I/O-Hub mit 16 Ein-/Ausgängen

Zur Hannover Messe stellt Turck einen neuen I/O-Hub mit 16 universellen digitalen Ein-/Ausgängen vor. Jeder Port des TBIL-M1-16DXP kann ohne Konfiguration als Ein- oder Ausgang verwendet werden. Der Verteiler bindet so bis zu 16 digitale Signale an und bringt sie über das IO-Link-Protokoll zur Steuerung. Damit eignet sich der Verteiler vor allem für Applikationen, die auf engem Raum viele digitale Aktoren und Sensoren anbinden müssen, zum Beispiel in Pick-to-Light-Systemen. In Kombination mit Turcks induktivem Koppler NIC, der Daten und Energie kontaktlos überträgt, eignet sich der I/O-Hub auch optimal zur verschleißfreien Anbindung von Wechselwerkzeugen mit Sensoren und Aktoren. Über den I/O-Hub ist sogar eine eindeutige Identifikation des Werkzeugs ohne RFID oder Barcodes möglich.

IO-Link ermöglicht und vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Maschinen- und Anlagensteuerungen auf der einen und Sensoren und Aktoren auf der anderen Seite. Der Standard wird oft mit der USB-Verbindung am PC verglichen. Beide Schnittstellen sind seriell und herstellerübergreifend. Über USB wie IO-Link können sowohl Signale als auch Energie übertragen werden. Beide Standards sind zudem bidirektional, was für IO-Link bedeutet, dass sowohl Aktorik als auch Sensorik mit dem Standard angebunden werden können. Der zentrale Vorteil von IO-Link ist die Kommunikationsfähigkeit. Sensoren und Aktoren können über IO-Link gleichermaßen Informationen senden und empfangen. Aus der Einweg-Informationsübertragung wird bidirektionale Kommunikation. Das erlaubt den Zugriff auf Parameter und Daten, die den Steuerungen bislang verschlossen blieben oder nur über proprietäre Systeme oder direkt am Sensor ausgelesen werden konnten.

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