Ein Ingenieur unterteilt die Welt ja bekanntlich in zwei Kategorieren: Dinge, die man reparieren muss, und Dinge, die man reparieren muss, nachdem man ein bischen damit herumgespielt hat. Wen wundert es also, dass die SPS/IPC/Drives als Branchenhighlights der Automatisierungstechnik in der Hauptstadt des Spielzeugs, in Nürnberg, stattfindet. Und wenn man in den Nürnberger Messehallen wieder einmal zwischen Steuerungstechnik, Motion Control, Sensorik und Kommunikation seinen Lebkuchen genossen hat, weiß man, dass das Jahr zu Ende ist. In der vorliegenden Ausgabe wird uns die Messe in der Rückschau jedoch noch einmal ausführlich beschäftigen.
Gutes Jahr 2008 erwartet
Unsere Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr sind jedoch schon in vollem Gange. Denn gleich zwei große Jubiläen gilt es im nächsten Jahr gebührend zu begehen: Die SPS feiert ihren 40sten und das SPS-MAGAZIN wird 20. Beiden Anlässen werden wir eine eigene Ausgabe widmen. Und allen Rufen einer wirtschaftlichen Eintrübung zum Trotz: Dass es ein gutes Jahr werden wird, daran haben die Branchenexperten bisher keinen Zweifel gelassen:?Auf der gerade zu Ende gegangenen SPS/IPC/Drives hat der VDMA für den Maschinen- und Anlagenbau 2008 ein Wachstumsplus von 5% in Aussicht gestellt. Besser könnte es sogar den deutschen Automatisierungsanbietern ergehen: In den ersten drei Quartalen 2007 war der Umsatz bereits um 12,9% auf 31,8 Mrd.E gestiegen. Der Schwung trage weit in das Jahr 2008, konnte Dr. Gunther Kegel auf der Pressekonferenz während der Messe verkünden.
Optimismus ist angesagt
Dass in der Branche immer noch der Optimismus überwiegt, mag auch daran liegen, dass die konjunkturellen Risiken nicht gesättigten Märkten geschuldet sind sondern von den Spekulationen an den Finanz- bzw. Rohstoffmärkten herrühren. Der Bedarf an deutschen Maschinen- und Anlagen und dementsprechend Automatisierungsprodukten ist ungebrochen hoch. Ich wünsche Ihnen also eine ruhige Weihnachtszeit und dass sie das neue Jahr 2008 mit viel Schwung und Elan begrüßen mögen.
















