Die Umsätze in den Bereichen Antriebstechnik, Steuerungstechnik und Robotik konnten in den letzten zwei Jahren erneut gesteigert werden. Im Zeitraum 2003 bis 2005 betrug das Umsatzplus bei den Kompaktsteuerungen 16,9%, bei modularen Steuerungen 17,6%, bei Servo-Motion-Technologien 35,3%, bei Frequenzumrichtern13,1%, bei Industrierobotern 53,3% und 16,8% bei Bedien- und Visualisierungssystemen. Der weltweite Marktanteil im Bereich SPS, einschließlich Steuerungen und Hardware, liegt bei 14,3% (vgl. Bild 2). Mit neuen Produkten und technologischen Erweiterungen bestehender Serien will Mitsubishi Electric weiter wachsen und sich neue Märkte erschließen. Die Ziele 2005, Erschließung neuer Geschäftsfelder in Mittel- und Osteuropa, Verbesserung der Kundenbetreuung und nicht zuletzt die Einführung einer wettbewerbsfähigen Angebotsstruktur, seien erreicht worden, erklärte Steve Jones auf einer Pressekonferenz im Februar diesen Jahres. Auch sei man dem Ziel, den Marktanteil in Europa bis 2008 zu verdoppeln, ein Stück näher gekommen. In 2006 wurden drei neue Factory Automation-Zentren eröffnet. Factory Automation verzeichnete in 2005 ein Umsatzplus von 10%, so Jones weiter. Demnach sind die Schlüssel für eine konkurrenzfähige Produktion in Europa intelligente Produkte, die die Maschinen-Konstruktion vereinfachen, intelligente Vernetzungen, welche die Bauzeit und die Entwicklungsphase reduzieren sowie intelligente Echtzeitsysteme, die die Produktionszyklen optimieren. Umsatzsteigerungen erwartet das Unternehmen vor allem im Bereich Kompaktsteuerungen. Zugpferd ist hier die erst kürzlich eingeführte FX3U. Das neue Modell der Melsec FX-Kompaktsteurung-Serie soll in den nächsten drei Jahren zu einem jährlichen Umsatzwachstum von 20 bis 30% in diesem Segment beitragen. Weiteres Wachstum erwartet Mitsubishi Electric auch im Bereich Antriebstechnik. Mit der neuen Frequenzumrichterbaureihe FR-A700 als neuer High-End-Serie für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, die erstmals auf der Hannover Messe 2006 vorgestellt wird, und der im vergangenen Jahr eingeführten FR-F700-Baureihe sieht sich das Unternehmen ebenfalls bestens aufgestellt. \“Unser Umrichterprogramm bietet für jede Anwendung ideal abgestufte Produkte\“, erklärt Peter Mischitz. Die speziell auf Pumpen und Lüfter zugeschnittenen Antriebe der FR-F700-Baureihe sind in zwei Varianten in Schutzart IP20 und IP54 erhältlich. Mit der seit Januar 2006 erhältlichen IP54-Ausführung für Anwendungen in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik habe man sich zudem einen weiteren wichtigen Markt erschlossen. Weitere Impulse für zukünftige Umsatzsteigerungen erhofft sich Mitsubishi Electric von der neuen Servogeneration MR-J3, die ebenfalls auf der diesjährigen Hannover Messe Europapremiere feiert. Auch im Bereich Modulare Steuerungen wartet Mitsubishi Electric mit wichtigen technologischen Neuerungen auf. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr die Erweiterung seiner Automatisierungsplattform Melsec System Q für redundant ausgelegte Anwendungen präsentierte, kommen zu Beginn dieses Jahres mit dem neuen, leistungsstarken Profibus-Master mit FDT/DTM-Funktionalität und dem C-Controller als neues Modul für die Hochsprachenprogrammierung zwei weitere wichtige Bausteine dazu. Insbesondere in der Prozesssteuerung können mittels des C-Controllers hochkomplexe Rechenaufgaben und bereits bestehende Teilaufgaben aus DCS- oder heutigen VME-Systemen erstellt oder auch importiert werden. Mit diesen Erweiterungen sieht Mitsubishi Electric seine Position nicht nur im Bereich der Fertigungsautomation, sondern auch für den wichtigen Markt der Prozessindustrie gestärkt. Die hohen Steigerungsraten bei Industrierobotern geben weiteren Anlass für Optimismus. Verkaufsschlager seien derzeit die Sechs-Achsen-Knickarmroboter der neuen RV-S-Serie. Als Erfolgsfaktor wertet Mitsubishi Electric das optimale Preis-Leistungsverhältnis der mit neuesten Technologien ausgestatteten Roboter sowie die Ausweitung des Leistungsspektrums für Traglasten bis zwölf Kilogramm. Die ersten Geräte dieser Serie kamen 2004 auf den Markt. Weitere Impulse erwartet das Unternehmen jetzt von den im Herbst 2005 eingeführten Modellen im unteren Traglastbereich bis drei Kilogramm. Gleichzeitig hat Mitsubishi Electric das Leistungsspektrum seiner Scara-Roboterlinie erweitert und die Funktionen optimiert. Die neuen Roboter im Traglastbereich bis sechs und zwölf Kilogramm sind seit Januar diesen Jahres auf dem Markt. Hannover Messe: Halle 11, Stand C47
Mitsubishi Electric wächst weiter
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