Mobile Arbeitsmaschinen fernwarten

Der Industrierouter mbNet UMTS ermöglicht eine sichere IP-Kommunikation über das Mobilfunknetz. Damit lassen sich mobile Maschinen und Anlagen in abgelegenen Gebieten einfach in Ethernet-Netzwerke einbinden. Sie ermöglichen unabhängig von Standort, Infrastruktur und Entfernung eine zuverlässige IP-basierte Kommunikation. Zwei SIM-Karten-Steckplätze und die Failover-Funktionalität sorgen für höchste Ausfallsicherheit. Die Umschaltung zwischen den beiden SIM-Karten ist konfigurierbar. Kriterien können das Provider-Roaming oder Netzstörungen sein. Die Verbindung zum Internet wird in konfigurierbaren Abständen zyklisch geprüft und im Störungsfall wird auf die andere SIM-Karte umgeschaltet. Mit HSDPA und HSUPA werden schnelle Übertragungsverfahren im Mobilfunkbereich unterstützt. Sie bieten mit Download-Raten bis zu 7,2MBit/s und Upload-Raten bis zu 2MBit/s eine DSL-ähnliche Bandbreite. Das Verbindungsmanagement erfolgt über das Fernwartungsportal mbConnect24 als komfortable Vermittlungsstelle. Hier werden alle Maschinen und Benutzer(gruppen) zentral verwaltet und deren individuelle Rechte festgelegt. Zwischen den Routern und dem Leitstand oder der Servicezentrale ist eine Kommunikation möglich, so als befänden sich alle Teilnehmer im selben lokalen Netzwerk. Die Übertragung der Daten selbst erfolgt über gesicherte VPN-Verbindungen. Der mobile Portalzugang mbWeb2.go ermöglicht dem Anwender den Zugriff auf die wichtigsten Anlagendaten per Smartphone oder Tablet-PC. Der Zugang funktioniert mit jedem Browser ohne spezielle Clients oder Apps. Angezeigt werden kann die Statusseite des mbNet-Routers oder die Webseite der Steuerung. Für den Techniker in der Servicezentrale ist damit in kürzester Zeit feststellbar, ob beispielsweise der Ausfall eines Sensors, eine defekte Kühlmittelpumpe oder schlicht eine Überlastung zum Stillstand einer Maschine geführt hat. Er kann das Bedienpersonal vor Ort bei der Störungsbeseitigung gezielt unterstützen und bei Bedarf umgehend das passende Ersatzteil auf die Reise schicken. In beiden Fällen ist die Ausfallzeit signifikant kürzer als beim konventionellen Servicehandling.