Neue Leistungsklasse: der Controller PFC200

Zwischen den Industrie-PCs der Serie 758 und den Controllern der Serie 750 hat Wago als neue Steuerung den Controller PFC200 etabliert. Basierend auf einem echtzeitfähigen Linux-Betriebssystem stellt Wago mit dem PFC200 eine Automatisierungsplattform zur Verfügung, die gleichermaßen kompakt, leistungsstark und universell einsetzbar ist. Mit dem neuen Controller begegnet das Unternehmen dem wachsenden Bedürfnis der Anwender nach platzsparenden Steuerungen, die neben klassischen SPS-Aufgaben die Kommunikation mit unter- und übergeordneten Systemen ermöglichen. Der PFC200 mit Cortex-A8-Prozessorarchitektur ist kompatibel zu allen Steuerungen und Modulen des Wago-I/O-Systems 750. Aufgrund der lüfter- und batterielosen Konstruktion mit SDHC-Speicher ist der Controller zudem wartungsfrei und robust. Er lässt sich über den integrierten Web-Server per Web-based-Management, über die Codesys-Programmierumgebung gemäß IEC61131-3 sowie über einen Konfigurationsdialog direkt auf der Linux-Konsole konfigurieren. Spezifische Kenntnisse über das Betriebssystem sind somit nicht erforderlich. Der neue Controller ist mit jeweils zwei Ethernet-Anschlüssen und – abhängig von der Produktvariante – mit weiteren Kommunikationsschnittstellen ausgestattet: RS-232/RS-485, CAN, CANopen oder Profibus DP Slave. Zur Kommunikation mit übergeordneten Systemen unterstützt der PFC200 die Protokolle DHCP, DNS, SNTP, FTP, Telnet, HTTP sowie Modbus TCP/UDP. Um sichere Verbindungen via HTTPS oder FTPS aufbauen zu können, sind SSH und SSL/TLS standardmäßig mit an Bord.