Portierbarkeit

Voraussetzung für den Einsatz von OPC UA auf eingebetteten Systemen ist die einfache Portierbarkeit von Softwarekomponenten auf verschiedene Betriebssysteme. Aus diesem Grund hat die OPC Foundation einen OPC UA-Kommunikationsstack in portierbarem Ansi C-Code realisiert. Dieser Kommunikationsstack besitzt eine Plattformadaptionsschicht, die die betriebssystemspezifischen Funktionen kapselt und so eine einfache Portierung des Stacks ermöglicht. Für diese Plattformschicht stehen eigene Unittests zur Verfügung, mit denen es möglich ist, die Plattformschicht ohne den restlichen Stack und ohne eine Applikation auf eine Plattform zu portieren und dort zu testen. Kasten:

ascolab GmbH

Als eines der Gründungsmitglieder der UA Arbeitsgruppe setzt ascolab auf die neuen Möglichkeiten der OPC Unified Architecture, welche die Grenzen der heutigen COM basierten OPC Lösungen sprengen wird. Vor allem bei eingebetteten Systemen und bei Unternehmensanwendungen ergeben sich durch die neue OPC Architektur erweiterte Einsatzmöglichkeiten. Die ascolab GmbH bietet Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen für die OPC Unified Architecture an und kann dabei auf die Erfahrungen aus der Spezifikationsarbeit und aus der Implementierung von UA-Kernkomponenten zurückgreifen. \“Die Technologie bietet ein nahezu unerschöpfliches Einsatzpotential, das sich jetzt erstmals auch speziell an Hersteller von eingebetteten Systemen richtet.\“ sagt Matthias Damm, Geschäftsführer der ascolab GmbH. \“Die Kooperation der OPC Foundation mit anderen Organisationen, gerade aus dem Bereich Gerätekonfiguration, zeigt diesen Trend deutlich.\“

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