Die FVA-Workbench EnterpriseMembersEdition ist ein FVA-Expertentool zur Berechnung für unterschiedliche Phänomene, die bei der Auslegung eines Antriebssystems ausschlaggebend sind. Die Berechnungen mit der Software können in der gesamten Prozesskette des Produkt-entstehungsprozesses eingesetzt werden. Entwickelt wurde die Software auf Basis 40-jähriger Berechnungskompetenz der FVA und aktuellen Erkenntnisse aus Forschung und Technik. Um Einsteigern und Gelegenheitsnutzern auf internationaler Ebene ein Tool zur Verfügung zu stellen, das sie mit wenigen Klicks zum gewünschten Berechnungsergebnis führt, wurde das Produktprogramm der FVA-Workbench um die Software \’FVA-Workbench BaseEdition\‘ erweitert. Die Software ermöglicht die Berechnung von Geometrie und Tragfähigkeit eines ein- bis dreistufigen außenverzahnten Stirnradgetriebes nach den Normen DIN3960, DIN3990:1987, ISO6336:2006 und AGMA2101-D04. Bei der Entwicklung der Software wurden die Bedürfnisse von Einsteigern und Gelegenheitsnutzern berücksichtigt:
- Video-Tutorials erklären den Berechnungsablauf der Software und machen einen Einstieg ohne spezielle Schulung möglich.
- Durch die Benutzerführung gelangt man ohne Umwege direkt zum gewünschten Berechnungsziel.
- Die strukturierte Oberfläche erleichtert die Orientierung in der Software.
- Mehrere Prüfmechanismen verhindern Fehleingaben und die Berechnung eines fehlerhaften Datensatzes.
- Über die F1-Hilfe-Funktionalität werden zu jedem Eingabewert weiterführende Informationen zur Verfügung gestellt.
- Sofern es sich um Normparameter handelt, sind in der Hilfe Verweise auf die entsprechende Norm zu finden.
- Über das Meldungsausgabefenster wird der Benutzer über den Ablauf der Berechnung und eventuelle Besonderheiten während des Rechenlaufs hingewiesen.
- Eine Ausgabe der Berechnungsergebnisse ist wahlweise im Microsoft Word ML- oder Adobe PDF-Format möglich.
- Über das Online-Formular der Homepage kann Kontakt mit dem Support-Team aufgenommen werden.
Ablauf einer Berechnung mit der FVA-Workbench BaseEdition
Gerade für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer ist es wichtig, möglichst schnell, ohne Umwege oder Sackgassen zum gewünschten Berechnungsergebnis zu gelangen. Durch den angepassten Funktionsumfang ist in der FVA-Workbench BaseEdition eine spezifische Benutzerführung möglich. Der Benutzer wählt zunächst eine Getriebestruktur aus, die er berechnen möchte. Im nachfolgenden Einfügewizard werden Basisdaten der Verzahnung, wie Zähnezahlen und Modul abgefragt. Nach Beendigung des Wiz-ards gelangt man zum Hauptfenster der FVA-Workbench BaseEdition. Hier können zunächst allgemeine Getriebedaten, wie übertragenes Drehmoment oder verwendeter Schmierstoff, ergänzt werden. Im Hauptfenster wurde eine doppelte Navigation umgesetzt: In der Modellnavigation können die einzelnen Stirnradstufen angewählt werden; in der Berechnungsnavigation die dafür definierten Berechnungsziele. Der Editorbereich verändert sich je nach ausgewähltem Berechnungsziel (z.B. Tragfähigkeitsberechnung nach ISO6336:2006). Hierdurch wird sichergestellt, dass vom Nutzer nur jeweils die Daten abgefragt werden, die für das gewählte Berechnungsziel benötigt werden. Daneben sorgt die große Zahl an Vorgabewerten dafür, dass für eine erste, überschlägige Berechnung nur noch wenige Angaben nötig sind. Wurden alle Eingaben ergänzt, so kann über die Schaltfläche \’Berechnung ausführen\‘ die Berechnung gestartet werden. Mehrere Kontrollmechanismen sorgen dabei im Hintergrund dafür, dass ein fehlerhafter Datensatz nicht berechnet werden kann. Der Benutzer wird über aufgetretene Fehler im Meldungsausgabefenster informiert. Ist der Datensatz formal fehlerfrei, so startet die Berechnung.
Ausgabe der Berechnung in unterschiedlichen Detailstufen
Die Ergebnisse der Berechnung können als Bericht im Microsoft Word ML- oder Adobe PDF-Format in unterschiedlichen Detailstufen ausgegeben werden. Durch die Anordnung der Berechnungsergebnisse in thematisch geordneten Blöcken wird das Auffinden bestimmter Berechnungsergebnisse im Bericht vereinfacht. Sobald genauere Informationen über Parameter, wie beispielsweise die konkrete Bauform des Getriebes (Wellenlagerung, Schmierungsart), die Art der Herstellung (Werkzeug, Verzahnungsqualität) oder die Anwendungsbedingungen (Betriebsdauer, Drehmoment) vorliegen, kann dies in den Eingaben berücksichtigt werden. Mit der Zeit ergeben sich auf diese Weise ein immer genaueres Bild des Getriebes und ein immer belastbareres Ergebnis der Tragfähigkeitsrechnung.
Datentransfer in andere FVA-Softwarelösungen
Durch das WBPS-Format der FVA-Workbench BaseEdition ist der Datentransfer in die FVA-Workbench EnterpriseMembersEdition möglich. Auch Ergebnisse des Produktes FVA-GearDesigner können durch dieses Format in die FVA-Workbench BaseEdition oder die FVA-Workbench EnterpriseMembersEdition transferiert werden.
















