Liebe Leserinnen, liebe Leser, entgegen dem augenblicklichen Trend zum Pessimismus und der Schwarzmalerei möchte ich mit einer positiven Nachricht beginnen. Die Elektrische Automatisierungsbranche in Deutschland wächst. In den ersten drei Quartalen 2008 ist der Umsatz erneut gestiegen. Der Auftragseingang veränderte sich gegenüber dem Vorjahr in den ersten acht Monaten um mehr als zehn Prozent. Trotzdem werden die Auswirkungen der Konjunkturflaute – etwas verzögert und nicht ganz so heftig wie in anderen Bereichen – auch die deutsche Automatisierungsbranche treffen. Man denke daran, dass Deutschland nach wie vor der weltgrößte Exporteur elektrischer Automatisierungstechnik ist. Die schwächelnde Konjunktur in den USA hat die deutschen Exporteure bereits belastet. Der Ausfuhranteil in die USA ist in den ersten acht Monaten 2008 gegenüber dem Vorjahr schon um 3,8% zurückgegangen. Aber wer mit Optimismus, Zuversicht und Mut an die Aufgaben dieses Jahres herangeht, wird eher gestärkt als geschwächt aus der Konjunkturflaute herausgehen. Dazu aber später mehr. Viele der jetzt in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Unternehmen sind Trittbrettfahrer und verstecken hausgemachte Probleme hinter der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Versuchung ist derzeit sehr groß, nicht erreichte Absatzziele auf die Krise zu schieben. Die Angst vor der Angst Schon Franklin D. Roosevelt sagte 1933 in seiner Antrittsrede: \“Am meisten Angst muss man vor der Angst selbst haben.\“ Dies gilt heute mehr denn je. \“The only thing we have to fear is fear itself\“ Franklin D. Roosevelt am 4. März 1933 Umso länger die Krise im Kopf der Firmenchefs und Konsumenten ist, desto unsicherer werden sie. Und wer verunsichert ist, investiert und konsumiert nicht. Der Abschwung kommt, weil alle Angst vor dem Abschwung haben. Jetzt ist also umso mehr der Mut zu Investitionen der Schlüssel, um die Krise zu überwinden. Viele der Unternehmen beschließen gerade strikte Sparmaßnahmen. Dies ist vielleicht in dem einen oder anderen Bereich erforderlich. Wo aber auf keinen Fall gespart werden darf, ist in der Forschung und Entwicklung. Denn wer in Zeiten einer Krise seine Produkte nicht auf die Zukunft vorbereitet, ist nachher nicht mehr konkurrenzfähig und wird salopp gesagt \’auf der Strecke\‘ bleiben. Auch in Weiterbildung muss jetzt investiert werden, um nach der Krise gerüstet zu sein. Hier bietet die Krise sogar eine Chance. Es können krisenbedingt freigewordene Kompetenzen genutzt werden. Somit hat die missliche Situation auch ihre positiven Aspekte. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre! Henning Schulz
Optimismus und Mut sind jetzt gefragt
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