Phoenix Contact verzeichnet aktuell ein Umsatzplus von 40 Prozent gegenüber 2009. \“Da derzeit die Wachstumsdynamik unverändert scheint, gehen wir davon aus, dass wir das gesamte Jahr 2010 mit einem Plus von 35% abschließen werden\“, sagte Geschäftsführer Roland Bent anlässlich einer Pressekonferenz auf der SPS/IPC/Drives. Dies entspreche einem Gesamtumsatz von mehr als 1.250 Milliarden Euro gegenüber 2009 und ein Wachstum von rund sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Im Jahr 2009 betrug der Umsatzrückgang rund 20% mit nahezu 220 Millionen Euro. Das Unternehmen kompensierte die Krisensituation durch Kurzarbeit und verzichtete auf Stellenabbau. Im Laufe dieses Jahres stieg die Zahl der Mitarbeiter an deutschen Standorten um 800 gegenüber 2009 an. Verglichen zum Jahr 2008 soll die Stammbelegschaft am Ende dieses Jahres 400 Mitarbeiter mehr zählen. \“Für 2011 deuten alle Indikatoren auf weiteres Wachstum hin, allerdings wieder moderat um zehn Prozent\“, so Bent weiter. Trotz Krisenjahr 2009 führte das Unternehmen Innovationsprojekte fort und startete neue: So wurde im Werk Lüdenscheid die Produktionsfläche um 14.000qm, das polnische Werk in Nowy Tomyol um 10.000qm erweitert. Letztes Jahr hat das Unternehmen eine neue Produktionshalle der Geräteanschlusstechnik in Blomberg mit 20.000qm fertig gestellt und in diesem Jahr komplett bezogen. Schwerpunkte setzt das in Bloomberg ansässige Unternehmen auf den Ausbau in den USA und China. So hat das Unternehmen in Shanghai ein Technologie- und Kundenzentrum eröffnet. In Michigan, USA, dient demnächst ein neu erworbenes Gebäude am Hightech-Standort Ann Arbor als Kunden- und Technologiezentrum. Große Potenziale und Zukunftschancen sieht der Entwickler und Hersteller von Verbindungstechniken im Bereich Umwelt, besonders in der Windkrafttechnik, der Elektromobilität und im Bereich Photovoltaik. Das Unternehmen setzt zudem auf die Ermittlung des Energieverbrauchs laufender Prozesse in Maschinen und Anlagen, die als wichtig für die Steigerung der Energieeffizienz gelten. Zudem engagiert man sich in einem Forschungsprojekt der Fraunhofer Gesellschaft und der Volkswagen AG. Ziel der Innovationsallianz \’Green Car Body\‘ ist die Konzeption einer Automobilproduktion, die bis zu 50 Prozent Energie einspart als üblicherweise in der Automobilproduktion. Phoenix Contact hat hierbei zusammen mit Projektpartnern eine Lösung zur Energiedatenerfassung umgesetzt. Ein ausführliches Interview dazu folgt in der nächsten Ausgabe des SPS-MAGAZINs.
Phoenix setzt auf den Bereich Umwelt
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