Am 26. und 27. September 2007 fand im Kongresszentrum der Neuen Messe Stuttgart der 5. Industrial Ethernet Kongress statt. Knut Erpenbach, Leiter Hirschmann Automation and Control Deutschland, konnte rund 200 Teilnehmer begrüßen, die nach Stuttgart gekommen waren, um sich über aktuelle Trends rund um industrietaugliche Ethernetlösungen zu informieren. Der sichtbarste Unterschied zu den Vorgängerveranstaltungen war sicherlich der Veranstaltungsortes. So stand für die Ausstellung in diesem Jahr so viel Platz zur Verfügung wie noch nie. In 23 Vorträgen ging es in zwei Sälen um Grundlagen, Produkte, Technologie und ganz viel Anwendungswissen.
Eröffnungsvortrag
Für den Eröffnungsvortrag konnte wieder eine interessante Rednerin nach Stuttgart geholt werden: Dr. Mokka Müller, Leiterin des Instituts für Zukunfts-Management in Feldafing, führte mit ihrem Vortrag \’Komplexes ist nicht kompliziert\‘ zum Thema hin. Um Bio-Logik in Bezug auf Netzwerk-Intelligenz ging es in ihrem Vortrag, der damit vortrefflich zum Motto der Gesamtveranstaltung passte: Lebende Netze.
Ausstellung
Durch die neuen Räumlichkeiten des Kongresszentrums stand viel mehr Platz als in den vergangenen Jahren für die begleitende Ausstellung der Hersteller zur Verfügung. Den nutzten die Aussteller zur Präsentation ihrer Technologie.
Schwerpunkt Wireless
Das Thema Wireless war am ersten Tag Schwerpunkt in Saal 1 (moderiert von Kai Binder). Sven Sarter von Huber und Suhner zeigte anhand einfacher Beispiele, welche Bedeutung die Antennentechnologie im industriellen Umfeld spielt. Dass man selbst Safety-Anwendungen mit Wireless-Technologie realisieren kann, zeigte Ewald Kuk von Siemens A&D. Die Planung industrieller Netze mit dem Schwerpunkt Wireless erläuterte Michael Vetter von Phoenix Contact. Und wie man die Zuverlässigkeit industrieller W-LAN-Netze durch vermaschte Strukturen verbessern kann, erläuterte Olaf Schilperoort von Hirschmann Automation and Control. Ein interessantes Anwendungsbeispiel brachte Ulrich Lieske von der PC-Soft GmbH den Zuschauern nahe: Das Produktionsdatennetz Lausitz ist sicherlich weder von den Anforderungen noch von den Ausmaßen alltäglich. Lieske gab Antworten auf Fragen wie \“Gehören Office und Industrienetze zusammen?\“, \“Wie ist Sicherheit in solchen Netzen zu schaffen?\“, \“Wie können Servicefirmen in solche Netzwerke eingebunden werden?\“ usw.
















