Produktübersicht: SPS-Systeme

Die Zeiten klarer Aufteilung in die Segmente der kleinen und großen SPSen sind vorbei. War die Geschwindigkeit einer SPS über lange Zeit proportional zur Gehäusegröße, ist das was heute wirklich Platz benötigt nicht mehr am Rechenprozess beteiligt, sondern stellt lediglich die Verbindung zur Peripherie her: die Anschlusstechnik. Und so klar, wie es uns heute oft scheint, ist die Aufteilung auch früher nur in unserer Erinnerung gewesen, gab es doch schon immer Steuerungen, die in der Bitverarbeitung äußerst schnell waren und andere, deren Talent eher im Bereich der Analogwertverarbeitung lag. Durch die Leistungssteigerung in der Prozessorwelt ist der Funktionsumfang, den eine SPS heute ausfüllen kann – und zwar oft schon mit Boardmitteln und ohne Zusatzmodule – deutlich ausgeweitet worden. Obwohl es die Hardware ist, die diese Fortschritte möglich macht, ist es doch letztlicht die Software, die den Unterschied macht: Im Engineering laufen alle Fäden zusammen und es entscheidet sich zumeist hier, wie lange man an einem Projekt arbeitet. Bibliotheksverwaltung, Dokumentationsmanagement, Hardwarekonfiguratoren usw. sind längst Bestandteile von SPS-Programmierungstools geworden und ständig kommen neue hinzu, wie Versionsmanagement, Diagnosetools oder Simulation. 24 Produkte in der Vorstellung In der vorliegenden Produktübersicht stellen wir 24 Steuerungen vor. Über fast alle haben wir bereits ausführlich berichtet und alle werden auf der nächsten SPS/IPC/Drives im November zu sehen sein – Pflichtveranstaltung für alle Steuerungsanbieter. Allen Anbietern der vorliegenden Produktübersicht ist gemeinsam, dass sie Urgesteine der Automatisierung sind. Sie sind mit der Automatisierungstechnik gewachsen, und im Laufe der Jahre ist bei allen Hardware-Anbietern neben einer ausgereiften Engineeringsoftware auch ein umfangreiches Portfolio skalierbarer und modularer Hardwareplattformen entstanden, das für jede Aufgabe die passende Steuerung samt passender Module bereit hält. Für die hohe Innovationskraft spielt natürlich der Wettbewerb eine wichtige Rolle. Profitieren können davon jedoch vor allem die Anwender. Für sie sind diese Plattformen eine wichtige Säule des Erfolgs, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. (kbn)