Produktübersicht: Industrie-PCs

Der Kern eines jeden Industrie-PCs ist seine CPU-Baugruppe. Sie stellt die benötigte Rechenleistung zur Verfügung und steuert die Ein- und Ausgänge und bedient die Feldbusse. Die CPU-Baugruppen sind mit umfangreichen Sicherheits- und Überwachungsschaltungen ausgestattet. Denn um die maximale Systemverfügbarkeit und Leistungsfähigkeit bei Industrierechnern zu gewährleisten, ist die Funktionssicherheit aller Hardware-Komponenten sehr wichtig. Moderne IPCs verfügen über ein Condition Monitoring System. Hier beobachtet ein intelligentes Überwachungssystem die einzelnen Komponenten des Rechners permanent und macht schon während des Betriebes eine Aussage über eventuelle Ausfälle von Bauteilen. Die Analyse erfolgt ebenso parallel zum Betrieb wie die Ersatzteilbeschaffung. Variantenvielfalt Die Ansprüche in der Automatisierungstechnik bezüglich der geometrischen Abmessungen, den Erweiterungsmöglichkeiten sowie der Unempfindlichkeit gegenüber rauen Umgebungsbedingungen sind sehr hoch. Die Anwender möchten vermehrt spezifisch auf ihre jeweilige Applikation zugeschnittene Lösungen haben. Somit ist auch die Vielfalt der Industriecomputer hinsichtlich der Bauformen groß. Geräte mit integrierter Anzeige dienen zur Visualisierung und befinden sich meist direkt an der Maschine, sie müssen dementsprechend robust aufgebaut sein. Eine räumliche Trennung von Anzeige/Bedieneinheit und Steuerungsrechner bietet den Vorteil der größeren Flexibilität. Auch bei den Systemen ohne Visualisierung gibt es zahlreiche Bauformen. Das Angebot reicht von Einsteckkarten über BoxPCs bis hin zu 19\“-Einschüben. Bei einigen Varianten sind die Schnittstellen frontseitig zugänglich. Somit lassen sich leicht Tastaturen oder Displays anschließen und Netz- und Kommunikationsverbindungen herstellen. (hsc)