Produktübersicht: SPS-Systeme

Immer mehr Anforderungen kommen auf die Hersteller von SPS-Systemen zu. Man kann diese Anforderungen in zwei Kategorien unterteilen, nämlich solche, mit denen Steuerungsbauer schon immer konfrontiert waren, und solche, die durch technologische Entwicklungen hervorgerufen werden. Zu den klassischen Aufgaben gehört z.B. die Erhöhung der Geschwindigkeit, die Robustheit der SPS, die Vereinfachung der Programmierung, die Einbindung der Visualisierung, Verbesserung der Anschluss­technik, Reduzierung des Schaltschrankplatzes usw. Selbst bei diesen klassischen Aufgaben werden immer wieder Fortschritte erzielt, am deutlichsten zu sehen bei den heute möglichen Arbeitstemperaturbereichen oder auch der zunehmenden Miniaturisierung. Zahlreiche Wünsche der Anwender sind im Laufe der Jahre in die Steuerungen eingeflossen, dazu gehört vor Allem die Vereinfachung und Verbesserung der Kommunikation mit der Peripherie. Auch im Bezug auf die Konfiguration und Programmierbarkeit ist eine Menge erreicht worden, nicht zuletzt durch die Normen der IEC61131-3. Neue Anforderungen der Anwender, die auf die SPS-Hersteller zukommen, betreffen die Vereinfachung der Einbindung in die Leitebene. So gibt es bereits heute Kleinsteuerungen, die in der Lage sind, ohne Weiteres auf einen SQL-Server zuzugreifen. Die nächste große Herausforderung ist die Entwicklung eines Systems, das den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Entwicklungssystemen – beispielsweise des Antriebs und der Steuerung – ermöglicht. Mit FDT/DTM sind die ersten Schritte in dieser Richtung gegangen, allerdings fehlt es gerade im Maschinenbau noch an Akzeptanz. Die ständige Fortentwicklung legt die Messlatte von dem, was Anwender von einer SPS erwarten können immer höher. All diese Entwicklungen sind jedoch kein Selbstzweck, sie dienen der Verbesserung der Anwendungen und stehen damit letztlich immer im Dienst von Effizienz und Qualität. (kbn)