Relaisvielfalt auf hoher See

Hydraulische und pneumatische Systeme werden nicht nur in der Industrie, sondern auch im Schiffbau benötigt. Die Anlagen werden dabei meist projektspezifisch konstruiert, komplett montiert und an die Kunden ausgeliefert. Unterschiedliche Schalt- und Koppel-Relais, die in diesen Systemen benötigt werden, liefert der Relais-Spezialist Finder. Ein Beispiel für diese Anlagen ist die Steuerung für die 221 Schwenkantriebe eines \’Offshore Construction Vessels\‘ (OCV), also eines Montageschiffs für Hochsee-Installationen. Die Technik dafür ist auf dem Schiff in aneinandergereihten Schaltschränken untergebracht. Die Relais haben eine Vielzahl an Zulassungen, unter anderem von Germanischer Lloyd, Gost, Lloyd\’s Register, Nemko, Semko, TÜV, UL und VDE. Für international ausgerichtete Hersteller bedeutet dies – vor allem bei Schiffbauprojekten – eine vereinfachte Abnahme der Anlagen und Systeme durch die jeweiligen Klassifikationsgesellschaften. Die verwendeten Relais des Herstellers schalten die Spannungen der unterschiedlichen Initiatoren und Aktoren (wie beispielsweise Schütze, Pumpen und Antriebe) in den Systemen. Daraus ergibt sich eine Variantenvielfalt unterschiedlicher Koppel- oder Interface-Relais. Um diese \’Artenvielfalt\‘ bei Koppel-Relais einzudämmen, bietet sich eine modulare Lösung an. Durch die nach dem Baukastenprinzip aufgebauten Koppel-Relais können unterschiedliche Funktionsanforderung erfüllt und dem Kostendruck bei der Steuerungserstellung sowie im Betrieb begegnet werden. Die Koppel-Relais sind serienmäßig für alle üblichen AC- und DC-Nennspannungen erhältlich und die Kontakte beliebig für Gleich- und Wechselstromlasten einsetzbar.