Rexroth setzt grundsätzlich auf international akzeptierte Standards. So auch bei der SPS nach IEC61131-3, den von der PLCopen vorangetriebenen SPS-Standard. Die PLCopen wurde 1992 gegründet und hat als herstellerunabhängige Organisation die einzige weltweit normierte SPS-Programmierung definiert. Die in der IEC61131-3 fest geschriebene Norm hat sich der Aufgabe verschrieben, die Automatisierungskosten zu senken und die Qualität der Software zu verbessern. Rexroth arbeitet in dieser Organisation mit, um weitere Standards – neben den bisher verabschiedeten Motion Control-Bausteinen – zu etablieren. IndraLogic, basierend auf der SPS-Technologie von Smart Software Solutions (3S), nutzt konsequent die Ergebnisse der PLCopen. Die fünf Programmiersprachen der IEC61131-3, Anweisungsliste, Kontaktplan, Funktionsbausteinsprache, strukturierter Text und Ablaufsprache sind bei IndraLogic unabhängig von der Hardware gleich. Die gemeinsamen Elemente der IEC61131-3 dienen dem Anwender, verschiedene Programmiersprachen zusammenzufügen, die Strukturierung zu gewährleisten und insbesondere die Mehrfachverwendbarkeit von erstellten Programmbausteinen sicherzustellen. Die standardisierte Programmierung vereinfacht die Ablaufprogramme und erhöht die Übersichtlichkeit des Programmcodes. Die Verwendung einheitlicher Funktionsbausteine für Motion Control-Aufgaben erleichtert die Integration einfacher Antriebsfunktionen. Von der gestiegenen Übersichtlichkeit und erhöhten Effizienz in der Programmierung profitiert zudem die Qualität der Software durch geringere Fehleranfälligkeit. Applikationsaufgaben können über wieder verwendbare Softwarebausteine schneller umgesetzt und nicht zuletzt Aufwände für Training, Fehlersuche und Wartung der Systeme reduziert werden. Offenheit heißt für IndraLogic auch, alle relevanten Feldbusse und Ethernet-basierten Systeme, wie das echtzeitfähige Sercos III, zu unterstützen. Weiterhin verfügen die IndraLogic SPS-Systeme über alle modernen Schnittstellen wie z.B. Ethernet TCP/IP. Durch die Nutzung von Windows XP als Betriebssystem für die PC-basierten Systeme, das neben der echtzeitfähigen und absturzsicheren Echtzeiterweiterung für den SPS-Kernel läuft, kann der Maschinenbauer sämtliche aus der Office-Welt verfügbaren Zusatz-Tools einsetzen. Single-Point of Engineering Neben dem Einsatz der passenden Steuerungshardware kann ein Maschinenbauer durch den Einsatz des richtigen Programmier-Tools viele Kosten einsparen. Mit IndraWorks hat Rexroth ein Engineering-Framework entwickelt, das die notwendigen Softwarewerkzeuge in eine einheitliche Umgebung integriert und das als \’Single-Point of Engineering\‘ dient. Mit nur einer Installation stellt die Plattform allen Beteiligten die richtigen Werkzeuge zur Verfügung: Software-Konstrukteuren, Service-, Inbetriebnahme und Kundenpersonal. Ein benutzerunfreundliches Lizenzierungsverfahren wird dem Anwender mit IndraWorks erspart. Sämtliche Funktionalitäten inklusive Technologiefunktionen und Visualisierung stehen sofort zur Verfügung, Diagnosemöglichkeiten beschleunigen die Projektierung. Durch IndraWorks wird auf unnötige Schnittstellen von Projektierungs-/Programmiersoftware verzichtet, um Fehlermöglichkeiten auszuschließen. Skalierbare Hardware Die hardwareunabhängige Konzeption von IndraLogic ermöglicht eine umfangreiche Hardwareauswahl. Als Controller-basiertes System steht die IndraLogic L in allen Leistungsklassen zur Verfügung. Die auf der Hutschiene montierte Steuerung hat eine kompakte Bauform und gleichzeitig eine hohe Connectivity. Die relevanten Feldbusse und Ethernet-basierten Systeme werden unterstützt. Es stehen verschiedene lokale und dezentrale E/A-Module zur Verfügung. Das Embedded PC-basierte System IndraLogic VE vereint SPS und Visualisierung in einem Gerät. Die neueste Generation verfügt über Intel-Prozessoren bis 1GHz mit einem Arbeitsspeicher von bis zu 1GByte. Das Gerät lässt sich als Stand-Alone-SPS und als Visualisierungsgerät – hierzu sind mehrere Displaygrößen verfügbar – in unterschiedlichen Automatisierungstopologien flexibel einbinden. Die IndraLogic VS und VP können als Soft-SPS sowohl auf Panel-PCs als auch auf Box-PCs mit abgesetztem Display eingesetzt werden. Die schock- und vibrationsfesten IPCs sind für den rauen Industrieeinsatz geeignet. Mit der Rexroth-PC-Technik mit einer Prozessorleistung bis zum Intel Dual Core T2400 mit 1,66GHz lässt sich das Spektrum von Standard- bis zu High-End-Applikationen abdecken. Mit der Auswahl der langfristig verfügbaren und aufeinander abgestimmten Komponenten ermöglicht Rexroth einen hohen Investitionsschutz. Die Baugleichheit vereinfacht die Duplizierung von Steuerungen auch nach Jahren. Micro-SPS Bei zunehmender Performance sind die Bauformen der SPSen stetig kleiner geworden. In der Klassifizierung nach dem Zent-ralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) als \’Micro\‘-SPS eignet sich IndraLogic L10 für kleine und mittlere Anwendungen in der Fabrikautomation. Es werden Ausführungszeiten von 150ms (1.000 AWL-Befehle) realisiert. Auf der Steuerungshardware sind eine Ethernet-Schnittstelle sowie acht digitale Eingänge und vier digitale Ausgänge untergebracht. Als verschleißfreier Speicher wird eine 128MByte Compact-Flash Karte eingesetzt. Wie bei den größeren Systemen üblich werden Firmware und Applikationsdaten auf einer austauschbaren CompactFlash abgelegt. Durchgängige SPS-Systeme Die Anwender wünschen durchgängige und hardwareunabhängige SPS-Systeme. Der konsequente Einsatz der internationalen Standards IEC61131-3 und PLCopen ermöglicht die in der Praxis geforderte Wiederverwendbarkeit und Kompatibilität von Programmcode. Die Sicherheit, Projekte flexibel auf einer skalierbaren Steuerungsplattform umsetzen zu können, erspart dem Anwender unnötigen Aufwand. Das Engineering-Framework IndraWorks ermöglicht dem Programmierer einfach und mit nur einem Tool die Programmierung der gesamten Maschine vorzunehmen. Weil unnötige Schnittstellen wegfallen, wird die Inbetriebnahme beschleunigt und die Time-to-Market reduziert.
Rexroth setzt auf anerkannte Standards: Durchgängige SPS-Technologie
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