Metallischer Staub als besondere Herausforderung
Eine weitere Besonderheit, die es bei der Antriebskonzeption für Zerkleinerungsmaschinen zu beachten gilt, ist die Gefahr, dass trotz Absaugvorrichtungen metallischer Staub oder Schmutz in die Umrichter gelangt und es zu Spannungsüberschlägen kommt. Aus diesem Grunde setzen Hersteller lackierte Leiterplatten ein und investieren oft zusätzlich in eine Überdruckbeaufschlagung des Schaltschrankes. Dabei werden die Schaltschränke, von denen meist eine Schutzklasse IP65 verlangt wird, unter permanenten Überdruck gesetzt, sodass kein Schmutz eindringen kann. Von Vorteil ist hier die Wasserkühlung in Umrichter und Motor, die Baumüller bietet. Durch die hohe Leistungsdichte und die geringen Lebenszykluskosten der Baumüller-Torqueantriebe sparen Maschinenbetreiber mithilfe der High-Torque-Technologie in den Zerkleinerungsmaschinen Kosten. Im Gegensatz zu Systemen mit Asynchronmotoren, entfallen Verschleißteile wie Kupplungen, Riemen oder Schwungräder. Dadurch wird die Verfügbarkeit der Anlage gesteigert. Der Lastausgleich und das dynamische Start-/Stoppverhalten mit sehr kurzen Reaktionszeiten verlängern die Lebensdauer der Schneidwerkzeuge und die präzise Drehzahleinstellung ermöglicht eine optimale Anpassung an unterschiedliche Materialien. Ganze Autokarosserien können mit leistungsstarken Zerkleinerern so problemlos in Recyclinggranulat verwandelt werden. Im weiteren Recyclingprozess werden die verschiedenen enthaltenen Stoffe aufgetrennt und die sortierten Materialien werden in neuen Produktionsprozessen verwendet. So können bis zu 93% eines verschrotteten Autos wiederverwendet und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden.
















