Schutzleiterüberwachungsgerät

Hersteller von Maschinen und Geräten mit Steckeranschluss kennen das Problem: Durch den Einsatz moderner und komfortabler Antriebsregler wie z.B. Frequenzumrichter und Servoregler wird der Ableitstrom des Geräts bzw. der Maschine erhöht. Die DIN EN 50178 / VDE 0160 lässt allerdings nur einen Ableitstrom in Höhe von maximal 3,5mA zu; wird dieser Wert überschritten, so zwingt die Norm zu einem Festanschluss. Mobile Maschinen und Geräte werden dadurch unflexibel. Der Ableitstrom lässt sich mit einer sorgfältigen Anordnung der einzelnen Komponenten sowie mit aufwendigen Netzfiltern minimieren. Die Umsetzung scheitert jedoch meist an den Kosten bzw. in vielen Fällen liegt der betriebsmäßige Ableitstrom systembedingt über 3,5mA. Permanente Überwachung Der Schutzgedanke der Norm ist vernünftig und nachvollziehbar, so bewahrt er doch den Maschinennutzer vor dem Risiko eines Elektroschlags, wenn das Gerät aufgrund einer defekten Anschlussleitung, Steckers oder Verlängerungsleitung vom Schutzleitersystem der Spannungsversorgung getrennt ist. Die Norm lässt höhere Ableitströme ausdrücklich zu, wenn die Verfügbarkeit des Schutzleitersystems permanent überwacht wird. Hier setzt das Pecon+ an. Das Pecon+ ist eine Prüfeinrichtung, die unmittelbar am Einspeisepunkt der Maschine installiert wird. Die Spannungsversorgung der Maschine wird nur dann freigegeben, wenn die permanente Überwachung des Schutzleitersystems einen Sicherheitskontakt betätigt und damit das Hauptschütz der Maschine schaltet. Das nur 45mm breite Gerät wird auf DIN-Hutschiene montiert und überwacht zuverlässig alle Spannungskonfigurationen von 100VAC 1-phasig bis zu 500VAC 3-phasig und ist auch für IT-Netze erhältlich.