Die BSM-Störmelder bieten 8 bis 48 Kanäle mit hellen verschiedenfarbigen Leuchtdioden zur Anzeige der Meldezustände sowie breite Ablesewinkel. Die Geräte sind als Slaves über CAN-Bus seriell miteinander verbunden und werden über einen Masterbaustein verwaltet, parametriert und gesteuert. Die maximale Entfernung von zwei Geräten beträgt 10m und erfolgt durch ein Patchkabel. Der Kommunikationsprozessor im Master stellt die bidirektionale Verbindung zwischen BSM-Slaves und dem Leitsystem über die genormten Schnittstellen IEC 60870-5-101 und -104 zur Verfügung. Alle Einstellungen bezüglich der Konfiguration der Eingänge, der Meldeabläufe und der Funktionseingänge und Sammelmeldungen der jeweiligen Störmelder sowie übergreifende Konfigurationen von IEC-Parametern werden zentral über den Masterbaustein unter Verwendung der Ethernet- oder RS232-Schnittstelle parametriert und mit Hilfe einer Parametriersoftware vorgenommen. Das System hat eine dezentrale Intelligenz in den Störmeldern, wodurch eine Vor-Ort-Verarbeitung der Signale gewährleistet ist. Der Masterbaustein sammelt die Informationen und stellt sie auf dem IEC-Protokoll zur Verfügung. Damit fungiert er als Kommunikationsprozessor zwischen den Störmeldern und dem Leitsystem. Aufgrund der seriellen Vernetzung entfallen umfangreiche Kabelverlegungen zur Weiterschaltung von Signalen sowie aufwendige diskrete Baugruppen im Leitsystem zur Erfassung der Feldsignale. Über den Master kann auf die einzelnen optionalen Erweiterungsmodule, die als Relais oder Transistormodule zur Verfügung stehen, zugegriffen werden. Die Selbstüberwachung der Störmelder inklusive der angeschlossenen Erweiterungsmodule ist auf dem IEC-Protokoll abgebildet. Der gesamte Informationsumfang – wie Eingangszustände, Melde- und Quittierzustände der bis zu 16 vernetzbaren Störmelder und bis zu 32 Erweiterungsmodule – kann auf der IEC-Schnittstelle dargestellt werden.
Serielle Vernetzung von Störmeldesystemen
EES Elektra-Elektronik GmbH &Co. Störcontroller
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