Sicheres LWL- Monitoring

34Mit Fiberview stellt EKS Engel ein neuartiges Überwachungssystem für Konverter der Serie d-light vor. Die Überwachung definierter Systembudgets (Differenz aus Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit) von Faserstrecken ist nach wie vor ein Stiefkind innerhalb LWL-basierter Netze. Eine gewisse Streckendämpfung ist jedoch grundsätzlich normal und ergibt sich zum einen aus der Dämpfung der LWL-Faser selbst, der Anzahl der Spleiße und zum anderen aus den eingesetzten Steckverbindern. Wird ein vorgegebenes Limit (Budget) jedoch unterschritten, ist das ein Zeichen erhöhter Dämpfung und kann vielfältige Ursachen haben. Daher signalisiert Fiberview ähnlich einer Ampel über LED, ob das der Faserstrecke zugewiesene Systembudget einwandfrei ist, sich im tolerierbaren Bereich bewegt oder unterschritten wird. Die optischen Signale \’rot\‘, \’gelb\‘ und \’grün\‘ zeigen hierbei zuverlässig und ohne Interpretationsspielraum den jeweiligen Status pro Kanal an. Steht die \’Ampel\‘ auf \’grün\‘ ist alles in Ordnung. Leuchtet das Signal \’gelb\‘ so bewegt sich das Budget noch innerhalb der Dämpfungstoleranzen, unterschreitet jedoch eine definierte Systemreserve. Diese Vorwarnstufe wird zusätzlich zur LED per potentialfreien Kontakt signalisiert. Schaltet die \’Ampel\‘ indes auf \’rot\‘, liegt ein gravierender Fehler, zum Beispiel ein Faserbruch oder ähnliches, vor. Fiberview sorgt somit für eine sichere Installation von LWL-Netzen, da gleich bei der Inbetriebnahme über die LED zu sehen ist, ob die zugewiesene Bandbreite erreicht wird. Bei Serviceeinsätzen ist ferner auf einen Blick sofort der aktuelle Status der zugewiesenen Systembudgets erkennbar.