Sicherheitssteuerung ohne Software

Sicherheit nach dem Baukastenprinzip bietet die Kleinsteuerung UE410 Flexi von Sick. Das Sicherheitssystem kommt ohne Software aus, besteht aus wenigen multifunktionalen Grundbausteinen und wird aus diesen anwendungsbezogen zusammengesteckt. Grundelement der UE410 Flexi ist die UE410, ein Hauptmodul, das vier Eingänge und vier Ausgänge besitzt. Weitere Erweiterungsmodule ermöglichen den Anschluss von weiteren Ein- und Ausgangselementen sowie die Verbindung via Feldbus zu einer übergeordneten Steuerung, um Diagnose- und Statusinformationen weiterzugeben. Die einzelnen Module kommunizieren untereinander über einen Datenbus. Die Funktionen jeden Moduls sind frontseitig per Drehschalter wählbar. Durch die Kombination der entsprechenden Grundmodule bietet die Steuerung Funktionen wie z.B. Not-Aus, wahlweise mit und ohne Querschlusserkennung, Schutztür-Überwachung, Laserscanner und Lightgitter, gesteuertes Stillsetzen durch einstellbare Rückfallverzögerung, wahlweise mit oder ohne Retriggerung, Zweihandanwendung nach EN574, Typ IIIA und IIIC sowie Muting und Override. Das modulare Konzept der Steuerung lässt sich bedarfsgerecht erweitern. Ein Modul mit acht verschiedenen Funktionen ersetzt zwei herkömmliche Sicherheitsschaltgeräte. Im Maximalausbau können bis zu 50 zweikanalige Sicherheitssensoren bis zu Kat. 4 nach EN954-1 oder SIL3 nach EN61508 überwacht werden. Das Produkt eignet sich für verschiedene taktile wie berührungslose Sicherheitssensoren: z.B. Schutztürschalter, Not-Aus-Geräte und Zweihandsteuerungen. Lichtschranken und Lichtvorhänge können angeschlossen und individuell erforderliche Funktionen eingerichtet werden. Bei Einbindung des Gateways zur Profibus DP, DeviceNet oder CANopen-Kopplung kann die übergeordnete Maschinensteuerung Diagnose- und Statusinformationen erhalten. Die Steuerung ist sowohl steckbar als auch per Schraubendreher einstellbar. Hannover Messen 2007: Halle 9, Stand F54