Siemens eröffnet Zentren zum Schutz von Industrieanlagen

Siemens hat mehrere Cyber Security Operation Center (CSOC) zum Schutz von Industrieanlagen in Lissabon und München sowie dem US-amerikanischen Milford eröffnet. Von dort aus prüfen Industrial-Security-Spezialisten von Siemens Industrieanlagen weltweit auf mögliche Cyber-Bedrohungen, warnen Unternehmen bei Sicherheitsvorfällen und koordinieren proaktive Gegenmaßnahmen. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Plant Security Services des deutschen Konzerns. Damit will Siemens Unternehmen der Fertigungs- und Prozessindustrie helfen, den sich kontinuierlich verändernden Sicherheitsbedrohungen zu begegnen und die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu erhöhen. Die Dienstleistungen reichen von Analysen der Sicherheitslage über die Einrichtung von Schutzmaßnahmen wie Firewalls oder Virenschutzprogrammen bis hin zur kontinuierlichen Überwachung von Anlagen mit den Managed Security Services. Wird ein erhöhtes Risiko festgestellt, warnt Siemens den Kunden, gibt Empfehlungen für proaktive Gegenmaßnahmen und koordiniert deren Umsetzung. Darüber hinaus liefert Siemens forensische Analysen von Sicherheitsvorfällen. Unternehmen können so Berichte erstellen, die Normen wie ISO27002 oder IEC62443 und dem IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland entsprechen. Zudem sollen Unternehmen Transparenz über den Sicherheitsstatus ihrer Anlagen erhalten. Im Rahmen des Programms setzt Siemens auf Produkte des Kooperationspartners Intel Security.