Siemens verändert Konzernstruktur

Die bisherige regionale Aufteilung von Siemens in Cluster wird aufgelöst. Die einzelnen Länder werden dadurch künftig mit mehr Kompetenzen ausgestattet, teilte Siemens mit. Damit will das Unternehmen den Zugang zu seinen Kunden verstärken und sein Geschäft in den Regionen ausbauen. \“Mit der Abschaffung der Cluster machen wir Siemens einfacher und marktnäher. Wir stärken deutlich unsere Regionen, deren Leiter die wichtigsten Ansprechpartner unserer Kunden sind\“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Durch die Neuaufteilung entfalle eine organisatorische Ebene im Konzern und die Länder werden stärker mit dem Geschäft der Sektoren verzahnt. Die für Siemens nach Geschäftsvolumen und Wachstumsperspektiven wichtigsten Länder sollen künftig direkt an die vier Vorstandsmitglieder berichten, die für die Sektoren Energy, Healthcare, Industry sowie Infrastructure & Cities verantwortlich sind. Diese sogenannten Lead Countries stehen für mehr als 85% des Umsatzes, kleinere Länder werden ihnen direkt zugeordnet.