Die Investition in hochautomatisierte Anlagen hat die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit von vielen Unternehmen deutlich erhöht. Unbedingt notwendig ist aber, dass diese Anlagen optimiert und fehlerfrei laufen. Die teuren Systeme erfordern, dass \’alles aus der Anlage rausgeholt wird\‘, das heißt die Gesamtleistung so weit wie möglich optimiert wird. Weiterhin gilt es, Anlagenstillstände zu vermeiden, da auch diese zu immer höheren Kosten führen. Die Anlagenwartung und die Beseitigung von Störungen muss mit immer weniger Personal gewährleistet werden. Hochqualifiziertes Personal für die Anlagenwartung ist knapp. Ein anderes Problem zeigt sich bei personellen Veränderungen. Ein neuer, mit der Anlage noch unerfahrener Mitarbeiter, steht vor der Frage: Wie sind die genauen Abläufe in der Maschine? Möglicherweise wurde die Anlage immer wieder verändert und die Dokumentation dabei nicht immer sorgfältig durchgeführt. Der neue Mitarbeiter muss sich rasch einen Überblick über die tatsächliche Funktionsweise verschaffen. Er braucht ein Werkzeug, das ihm rasch Durchblick verschafft. Alles zusammen lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Der Elektrokonstrukteur, der Inbetriebnehmer und der Instandhalter benötigen ein optimales Hilfsmittel, das folgende Prozesse sinnvoll unterstützen muss: – Entwicklung, Programmierung, Dokumentation und Fehlersuche – Inbetriebnahme – Optimierung (\’Taktzeitverkürzung\‘) – Analyse – Instandhaltung – Störungsdiagnose Mit dem SPS-Analyzer pro 5 der neuesten Generation bietet Autem ein bewährtes Software-Werkzeug zur optimalen Unterstützung der o.g. Personengruppe. Funktion SPS-Signale wie Eingänge, Ausgänge, Merker, Zähler, Datenworte usw. werden aufgezeichnet und in ihrem zeitlichen Verlauf dargestellt, sodass eine detaillierte Analyse bzw. Dokumentation der Anlage möglich ist. Der Clou: Die Datenerfassung erfolgt dabei über die vorhandene Schnittstelle zur SPS, z.B. über die Programmiergeräte-Schnittstelle oder über Modbus+, Profibus oder Ethernet TCP/IP. Ein für die Programmierung genutztes Programmiergerät bzw. Notebook kann ohne zusätzliche Hardware sofort mit dem SPS-Analyzer pro 5 genutzt werden. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Logikanalysator entfällt somit die zusätzliche Verkabelung mit Messleitungen. An die \’inneren Werte\‘ einer SPS (Merker, Timer, Datenbausteine usw.) käme ein herkömmlicher Logikanalysator überhaupt nicht heran. Das modulare Softwaresystem, bestehend aus Grundmodul und einem oder mehreren SPS-Treibern, bietet Unterstützung für fast alle gängigen SPS-Systeme. An den besonders populären Steuerungen Siemens Simatic S7 und S5 ist sogar die zyklusgenaue Datenerfassung möglich. Mit dem neuesten CoDeSys- SPS-Treiber wird nun auch die umfangreiche Zahl von CoDeSys-basierten (Steuerungs-) Systemen verschiedener Hersteller unterstützt. Zum SPS-Analyzer pro gibt es sinnvolle Ergänzungen, wie die AD_USB-Box zur Messung von Spannungen und Strömen außerhalb der SPS. Auch die für den direkten Einbau im Schaltschrank optimierte Blackbox zur Prozessdatenarchivierung, Fehleranalyse und Beweisführung bei Anlagenstörungen rundet das Einsatzspektrum des SPS-Analyzer pro 5 ab. Fazit Maschinenlaufzeiten sind heute wertvoller denn je. Wer sensibel mit dieser wertvollen Ressource umgehen will, sollte Blindflüge bei Fehleranalyse und Optimierung vermeiden. Der SPS-Analyzer pro 5 ist das Werkzeug, das hier den nötigen Durchblick verleiht. Dieser Artikel entstand nach Unterlagen der Firma Autem GmbH. Kasten: Vom SPS-Analyzer pro 5 unterstützte SPS-Systeme: Allen-Bradley, Beckhoff, Bosch, CoDeSys, GE Fanuc, Hitachi, Jetter, Mitsubishi, Omron, Phoenix, Pilz, Schneider, Siemens Simatic S5, Siemens Simatic S7, Siemens Simotion, Siemens Sinumerik
SPS-Analyzer pro 5
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