SPS mit GPRS leichtgemacht…

Lösungen der Firma SKS Kommunikationssysteme GmbH machen Messwerte und Informationen weltweit rund um die Uhr verfügbar. Als Hardware mit dabei: das drahtlose Übertragungssystem sbs-system in der Version 5. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Fernwirk- und Prozessvisualisierungs-System, mit dessen Hilfe Daten erfasst, gesammelt, alarmiert und auf entsprechenden Webseiten Prozesse visualisiert werden können, ohne das SPS-Programm ändern zu müssen. \“In der Version 5 kann das sbs-system als Einzelanlage oder auch als vernetztes System betrieben werden\“, erklärt Wolfgang Schönberger, Geschäftsführer der SKS Kommunikationssysteme GmbH. Das Unternehmen aus Augsburg projektiert, installiert und wartet Einzelanlagen und vernetzte Anlagen in den verschiedenen Bereichen der Wasserwirtschaft, Abwassertechnik, Gebäudetechnik, Solar-, Wind- und Wasserkraft sowie zahlreichen Industrieanwendungen. Im Schulungs- und Projektierungszentrum werden diese Projekte realisiert, Software und Visualisierung entwickelt sowie Kundenschulungen vorgenommen. Webtechnik als Basis Für den Informationsspeicher oder das Alarmmanagement bzw. Webhosting wird kein eigener Webserver mehr notwendig. Jede Station kann die Funktion Slave oder Master übernehmen. In der Betriebsart \’Master\‘ sammelt der Master Daten und die Alarmmeldungen von den Slaves und stellt diese dem Anwender über das Internet im Standard Browser zur Verfügung. Dies hat den Vorteil, dass Anwenderdaten wie z.B. Rufbereitschaftsänderungen nur an einer Station vorgenommen werden müssen. Alarme werden zum Master gesendet, der dann den Bereitschaftsdienst per SMS, E-Mail, Internet bzw. Telefax informiert. Zugleich überwacht der Master in einer KeepAlive Funktion seine angeschlossenen Slaves. Sollte mal eine Station wegen Wartungsarbeiten vorübergehend außer Betrieb genommen werden, ist dies über den Master möglich. Die Visualisierung der Stationen bzw. das Datenlogging basiert im Slave, in dem ein Ringspeicher mit ca. 130.000 Datenpunkten installiert ist. Für den Fall einer Langzeitaufzeichnung oder einer Archivierung kann dies über einen zusätzlichen Massenspeicher am Master erfolgen. Sollte es beim Master zu einem Ausfall kommen, können alle angeschlossenen Slaves wiederum den Betreiber informieren. Auch bei der Version 5 wurden die sicherheitsrelevanten Leistungen in den Vordergrund gestellt. Zum Datenschutz werden die Daten in einer geschlossenen Benutzergruppe und per VPN übertragen. Fazit Die sbs-Fernüberwachung ermöglicht ein schnelles und effizientes Eingreifen im Störfall. Durch automatische Einschaltung des Bereitschaftsdienstes rund um die Uhr werden Störmeldungen per SMS, Telefax oder E-Mail übermittelt. Ebenfalls ist der aktuelle Status der Station mit Alarmhistorie und das Fernwirken im Internet weltweit verfügbar. Zahlreiche Installationen haben sich bereits in der Praxis bewährt. Viele Protokolle sind bereits im sbs-system V5 integriert, sodass auch Fernwartungen von vielen SPS-Herstellern durchgeführt werden können. Ein besonderes Highlight ist das integrierte MPI/Profibus-Protokoll, mit dem direkt mit der Steuerung von Siemens kommuniziert werden kann.