Einfache Inbetriebsetzung

Ein großzügig dimensionierter Anschlusskasten mit Schrägteilung vereinfacht die Installation, besonders wenn er mit situationsgerechter Anbaulage geordert wird. Bei der Inbetriebsetzung eines FD-Motors kann der Anwender auf im Umrichter vorinstallierte Assistenten und Parametersets zurückgreifen. Auch für viele Anwendungen benötigte applikationsspezifische Funktionen und Makros sind bereits ab Werk installiert. Das beschleunigt die Inbetriebsetzung und hilft zudem Fehler zu vermeiden. Es gibt in der Industrie nach wie vor viele Applikationen, die Drosselvorrichtungen statt Drehzahlregelung verwenden und die darum einen Großteil der aus dem Versorgungsnetz bezogenen Energie verschwenden. Durch konsequente Drehzahlregelung kann ein Drittel davon eingespart werden, in manchen Anwendungen sogar bis zu 70%. Angesichts dieses Potenzials, steigender Energiekosten und verschärfter EU-Vorschriften lohnt sich der Einsatz drehzahlgeregelter Antriebe in immer mehr Fällen – insbesondere mit Motoren wie denen der Reihe Simotics FD, die in Verbindung mit dem passenden Umrichter eine außergewöhnliche Systemausnutzung bewirken. Denn zur Energieeinsparung durch den drehzahlgeregelten Betrieb kommen nicht nur die Einsparungen durch minimierte Verlustleistungen hinzu, sondern auch die Einsparungen bei Investitionen, Engineering, Inbetriebsetzung und Wartung. Das führt vergleichsweise rasch zu einer Gesamtamortisation des Antriebs und senkt die Lebenszykluskosten der Anlage.

  • Niederspannungs-Asynchronmotor für den Betrieb an Sinamics-Umrichtern
  • Graugussgehäuse, innenliegende Kühlrippen, flexibles Baukastensystem, unterstützt Eigen- und Fremdkühlung sowie Luft- und Wasserkühlung
  • Erfüllt Normen wie IEC, UL oder Atex
  • Nennleistungen von 200 bis 1.600kW
  • Keine Leistungsminderung nötig; Vermeidung von Überdimensionierung
  • Bis zu zehn Prozent weniger Verluste
  • Reduzierte Geräuschemission von bis zu 4dB(A)
  • Bis zu 30% Zeitersparnis durch einfaches Engineering
  • Hohe Anlagenverfügbarkeit durch längerer Motorlebensdauer und einer möglichen Zustandsüberwachung des Antriebsstrangs als Dienstleistung

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