Staufen-Management-Dialog: Ist der China-Boom am Ende?

Der Direktor des Mercator-Instituts für China-Studien (Merics) warnte in einer Veranstaltung der Unternehmensberatung Staufen vor der \’Truthahn-Falle\‘: Nach vielen Wochen der Fütterung mag sich ein Truthahn sicher fühlen, bis er dann auf dem Teller landet. So kann es auch erfolgsverwöhnten deutschen Unternehmen in China gehen. Es gelte daher, Kontinuitätsannahmen in Frage zu stellen, neue Szenarien zu durchdenken und offiziellen Beruhigungsformeln keinen Glauben zu schenken. Heilmann prognostiziert Branchen wie Chemieindustrie, Automobilindustrie und Teilen des Maschinenbaus sinkende Wachstumsraten und einen hohen Margendruck im China-Geschäft. Dennoch bieten sich für deutsche Unternehmen im China-Geschäft auch weiterhin große Chancen, waren sich die Teilnehmer des Staufen-Management-Dialogs einig. Das China-Geschäft wird sich hin zum qualitativen Wachstum wandeln, so Heilmann. China biete mehr Chancen als Risiken. Nur müsse man sich den veränderten Herausforderungen anpassen, sagte der Staufen-Gründer und -Vorstand Martin Haas.