Steuerung und Visualisierung kleiner bis mittlerer Anlagen unter Step7

Insevis bietet für die S7-Welt durchgehende Steuerungslösungen im Sprachraum der S7-300 Serie von Siemens. Dem Anwender stehen Energie sparende Prozessoren, TFT-Touchpanels, ein Temperaturbereich von -20 bis 60°C und eine hohe Technologiedichte und Kommunikationsfähigkeit in den kompakten Systemen zur Verfügung. Dabei wird die bestehende, gewohnte Step7-Programmierumgebung beibehalten. Modulare Baugruppen Das Baukastensystem basiert auf modernster ARM-Technologie und einem Betriebssystem, mit dem der Anwender die bekannte Programmierung unter Step7 von Siemens oder kompatiblen Programmiersystemen realisieren kann. Kombiniert mit verschiedenen Panels und (de-)zentraler Peripherie wurde eine kompakte Produktreihe entwickelt, die in robusten Metallgehäusen auch für raue Umgebungen einsatzfähig ist. Bereits die kleinste CPU ValueLine bietet 512kByte Arbeitsspeicher und 4MByte für Visualisierungen. Die Schnittstellen CAN, Ethernet (CP343-Funktionalität) sowie RS232 und RS485 gehören zum Standard, Profibus DP ist optional nachrüstbar. Die Insevis-Steuerungen können per freiem ASCII, DK3964, RK512, Modbus-RTU und -TCP, RFC1006, TCP/IP sowie mit CAN-Telegrammen (11 und 29 Bit) und CANopen-kompatiblen Protokollen kommunizieren. Weitere CPUs sind für Ende 2011 angekündigt. Durch modulare Peripherie- und Funktionsbaugruppen lassen sich unterschiedliche Anwendungen realisieren. Dabei bieten die Steuerungen geringe Bautiefen, Beschriftungsstreifen und verriegelbare Stecker in Federzugtechnik mit Auswurfhilfen. Mit den TFT- Touch-Displays in IP65-dichten und anwendungsspezifisch anzupassenden Fronten in Diagonalen von 3,5\“ oder 5,7\“ und bald 10,2\“ sowie den Auflösungen von 320×240 bis 800×480 lassen sich komplexe Visualisierungen erstellen. Software: offenes Projektieren Neben der bekannten Programmierung unter Step7 stehen für den Anwender beispielhafte Softwarepakete bereit. Mit Config­Stage erfolgt die Konfiguration und Parametrierung von Steuerung und Peripherie mithilfe grafischer Elemente. Mit separaten Treibern kann der Anwender ­CAN­open-konforme Antriebe ebenso einfach ansteuern, wie er auch dezentrale Fremdperipherie als CAN-Slaves einbinden kann. Das Visualisierungstool VisuStage beinhaltet umfangreiche Funktionen wie Trendaufzeichnung und -archivierung, Stör- und Betriebsmeldesysteme, Passwortverwaltung, Mehrsprachigkeit und Rezeptverwaltung. Die RemoteStage ermöglicht einen Remotezugang von jedem PC aus. Flexibles Baukastenprinzip Das Insevis-Baukastenprinzip macht es möglich, die Produkte aus wenigen Unterbaugruppen zusammenzustellen. Diese wurden umfangreichen externen Tests unterzogen, bevor sie in ausgewählten und zertifizierten Fertigungen hergestellt werden. Dazu gehört ein Ursprungszeugnis mit Präferenzursprung Deutschland.