Betrachtet man von allen Anlagegütern in Europa nur das in Produktionsanlagen und Maschinen gebundene Betriebsvermögen, so ergibt sich für 2008 ein Wert von rund 9,7Bil.E. Allein in Deutschland betrug der Anlagenwiederbeschaffungswert ca. 1,9Bil.E. Rechnet man mit einer branchenübergreifenden Instandhaltungskostenrate von 4,8%, so summieren sich in den europäischen Produktionsstätten die direkten Instandhaltungskosten jährlich auf über 450Mrd.E. Davon sind rund zwei Drittel, also ca. 300Mrd.E, durch gezielte Verbesserungsmaßnahmen beeinflussbar. Die Studie bestätigt eindrucksvoll, dass schnelle und nachhaltige Erfolge realisierbar sind. Eine der zentralen Wirtschaftlichkeitskennzahlen, die Instandhaltungskostenrate, wurde im Durchschnitt aller Umsetzungsprojekte um 23% gesenkt. Hochgerechnet auf die beeinflussbaren direkten Instandhaltungskosten von jährlich 300Mrd.E würde sich in Europa ein Einsparpotenzial von ca. 70Mrd.E ergeben. Allein in Deutschland werden demnach jedes Jahr 14Mrd.E zu viel für Instandhaltungsleistungen ausgegeben. Hierbei sind die gleichzeitig drastisch reduzierten Produktionsausfallkosten noch nicht einmal berücksichtigt. Die Studie dokumentiert systematisch die Stärken und Schwächen im Instandhaltungsmanagement von 83 europäischen Unternehmen und Betriebsstätten. Der Untersuchungsumfang der Studie erstreckt sich auf die folgenden Industriebereiche: – Prozessindustrie (Chemie-, Stahl-, Pharma-, Lebensmittel-, Textilindustrie usw.) mit insge- samt 47 Betrieben bzw. 57% der Gesamtheit; – Automotive und Maschinenbau (Automobil-, Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau) mit insgesamt 19 Betrieben bzw. 23% der Gesamtheit; – Sonstige Industrien (Halbleiterindustrie, Luftfahrtindustrie, Medizintechnik usw.) mit insge- samt 17 Betrieben bzw. 20% der Gesamtheit. Es wird deutlich, dass viele Unternehmen derzeit noch weit von einem erstklassigen Instandhaltungsmanagement entfernt sind. Legte man Schulnoten an, so befänden sich die untersuchten Unternehmen bezüglich ihrer Instandhaltungssysteme nur zwischen den Noten \’mangelhaft\‘ und \’befriedigend\‘. So liegt der Industrie-Durchschnitt gerade einmal bei 46%. Einen erheblichen Nachholbedarf weist das Schlusslicht der Studie aus der Chemieindustrie mit einer Instandhaltungsreife von lediglich 32% auf. Selbst das beste Unternehmen, ein Automobilzulieferer, hat mit 60% noch deutlich \’Luft nach oben\‘. Im Gesamtvergleich schneidet überraschenderweise gerade die investitionsintensive und sicherheitssensitive Prozessindustrie mit durchschnittlich 43% am schwächsten ab. Aber auch der klassenbeste Industriebereich \’Automotive und Maschinenbau\‘ liegt mit durchschnittlich 51% noch im unteren Mittelfeld des Stufenmodells.
Studie zeigt großes Verbesserungspotenzial für die Instandhaltung
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