Linie oder Stern

Beim Netzwerk des Auto Sorter HC wird eine Linientopologie eingesetzt. Ein Stern-Netzwerk ist schneller, aber indem man im Protokoll einen Sammelbefehl integrierte, können alle 120 Nodes auf einmal aktualisiert werden, einschließlich Rückmeldung. Innerhalb eines Taktes sind somit sämtliche Daten gültig. Die Software für die Steuerung wurde vollständig durch Van Riet Industrial Automation entwickelt. \“Wir verwenden Lasal Class [Programmiersystem von Sigmatek, Anm. d. Redaktion] als Grundlage\“, sagt Vos. \“Sämtliche Aufgaben werden strukturiert aufgebaut, indem sie in Klassen eingeteilt werden. Ein großer Vorteil von Lasal Class ist, dass sowohl Steuerungsaufgaben als auch die Bilder der Steuerungsschnittstelle in einem Paket erstellt werden können. Die Umstellung auf objektorientierte Programmierung war für uns ein wichtiger Schritt. Wir hatten hohe Anforderungen, die Lasal Class perfekt erfüllen konnte. Das Paket wurde uns bei SigmaControl vorgestellt. Danach konnten wir uns dank unseres softwaretechnischen Hintergrundes damit selbst zurechtfinden.\“

Protokollfunktionen

Eine andere wichtige Anforderung von Van Riet war die einfache und vollständige Parametrierbarkeit, aber ohne Neuprogrammierung für eine nächste Anlage. Vos: \“Wir schreiben einmal ein Gesamtprogramm, das die ganze Funktionalität enthält, aber es soll am Shoesorter über den Steuerungsbildschirm eingestellt werden, wie viele Weichen es wo gibt und welche Funktion sie zu erfüllen haben. Die Steuerung enthält viel \’Logging\‘-Funktionalität: Daten des Wartungszählers an den Weichen, Paketdaten, Positionskontrolle des Schuhs, Fehlermeldungen und Stopps – all dies wird in einer Protokolldatei abgespeichert.\“ Ein weiterer Vorteil ist die einfache Montage der Varan-Splitter. Der Auto Sorter HC von an Riet ist bereits in Produktion. Die ersten zwei Exemplare wurden bereits ausgeliefert. Kasten 1:

Sortiermaschine \’Shoesorter\‘

Der Auto Sorter HC von Van Riet ist eine modulare Anlage. Sie ist somit in nahezu jeder gewünschten Länge lieferbar. Den Shoesorter gibt es in vier verschiedenen Breiten: 400, 600, 800 und 1.000mm. Außerdem kann er mit verschiedenen Antriebsmotoren geliefert werden. Der Rahmen besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Aluminium-Extrusionsprofilen. Man verwendet diese Materialien wegen ihrer spezifischen Eigenschaften. Dank des Stahls hält sich die Ausdehnung des Shoesorters in Grenzen. Aluminiumprofile dagegen sind leicht, gerade und bieten flexible Befestigungsmöglichkeiten. Die Transportketten bewegen sich auf Polyurethan-Laufflächen, die in den Aluprofilen montiert sind. Die meisten Verbindungen des Stahls mit dem Aluminium bestehen aus Klickverbindern und verschiebbaren Schraubklemmen. Dies macht den Shoesorter schnell aufbaubar und mitunter auch untereinander verbindbar. An den Transportketten wurden (patentierte) Lamellen befestigt, worauf die beweglichen \’Schuhe\‘ montiert sind. Jede Lamelle ist aus einem Aluprofil hergestellt. Um den Geräuschpegel und den Verschleiß gering zu halten, sind die Schuhführungen in den Aluprofilen mit einem speziellen Gleitelement versehen. Es gibt deshalb kein Spiel zwischen \’Schuh\‘ und Profil. Kasten 2:

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