VDMA erwartet für 2009 Produktionsrückgang um -7%

Wie VDMA-Präsident Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein in Frankfurt erklärte, konnte der Branchenumsatz um nominal 8% um 15Mrd. Euro auf 205Mrd. Euro gesteigert werden. Besonders erfolgreich waren die Teilbranchen Verfahrenstechnik und Landtechnik mit Umsatzzuwächsen von mehr als 30%. Die Kapazitätsauslastung der Branche lag zur Jahreswende im Schnitt bei 88,9% (Ende 2007: 92%). Exporte erreichen Rekordwert Die Exporte kletterten 2008 nominal um schätzungsweise 8% auf 147Mrd. Euro (2007: 136Mrd. Euro). \“Die höchsten Steigerungsraten auf bedeutenden Exportmärkten konnten wir (Stand Januar bis November 2008) in den BRIC-Ländern erzielen\“, sagte Wittenstein. Die Exporte nach Brasilien wuchsen um 29,4%, gefolgt von Russland mit 26,5%, Indien mit plus 19% und China plus 14,3%. Unter Vorjahresniveau lagen die Maschinenlieferungen in die USA sowie das Vereinigte Königreich, die Türkei und Südkorea. Neue Arbeitsplätze geschaffen \“Von unserer hervorragenden Leistung auf den Weltmärkten profitierte auch der deutsche Arbeitsmarkt\“, berichtete Wittenstein. \“Die Stammbelegschaft wurde 2008 abermals gewaltig aufgestockt. Wir rechnen mit einer Gesamtbeschäftigung zur Jahreswende 2008/2009 von geschätzt 975.000 Personen.\“ Im Dezember 2007 waren es noch 935.000. Gemessen am letzten Tiefpunkt im Juni 2005 (Stand: 857.000) seien dies sogar fast 120.000 neue Stellen. Ausblick 2009 Der VDMA erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang der realen Produktion von Maschinen und Anlagen von im Durchschnitt -7%, allerdings mit einer starken Spreizung innerhalb der Branchen. Wesentliche Bedingungen, an die der Verband seine Stagnationsprognose vom Oktober 2008 geknüpft hatte, hätten sich leider nicht erfüllt. \“Viele Kunden im In- und Ausland reagierten mit wachsender Verunsicherung und verhängten weitreichende Investitions- und Ausgabenstopps\“, sagte Wittenstein. Starkes Minus im Dezember