Das individuell angepasste Remote-Service-Portal beim Audi-Werkzeugbau bildet die zentrale Kommunikationsdrehscheibe, über die alle Fernwartungszugriffe abgewickelt werden. Gerade während der kritischen Inbetriebnahme- und Hochlaufphase sind die Inbetriebnehmer vor Ort in Brüssel nicht mehr auf sich allein gestellt: \”Mithilfe unseres Fernwartungsportals können unsere Kollegen in Brüssel jederzeit Online-Unterstützung durch Spezialisten aus Ingolstadt anfordern. Auch eine Einbindung von mobilen Service-Technikern sowie externen Systemherstellern ist im Wartungsfall jederzeit möglich\”, ergänzt Stephan Krammer, verantwortlich für Fernwartung im Anlagen- und Vorrichtungsbau. Möglichkeiten des Fernzugriffs Über die Remote-Anbindung ist beispielsweise ein Online-Zugriff auf Daten der Anlagensteuerung wie Meldungsprotokolle möglich. Die Experten der Fernwartungszentrale können so gemeinsam mit dem Vor-Ort-Personal nach Lösungen suchen, um z.B. Taktzeiten zu optimieren. \”Durch die Möglichkeiten des Fernzugriffs können Störungen häufig bereits innerhalb von Minuten behoben werden, wo früher mehrtägige Dienstreisen notwendig waren\”, weiß Dr.-Ing. Michael Ehrenstraßer, Teamkoordinator Elektrokonstruktion. Der Nutzen hieraus kommt beiden Seiten zugute, dem Anlagenhersteller durch verringerte Reisezeiten vor allem bei Sofort-Einsätzen und dem Betreiber, der mit höheren Anlagenverfügbarkeiten produzieren kann. Datensicherheit Die Fernwartungs-Experten des Audi-Werkzeugbaus unterstützen auch nach der Inbetriebnahmephase einer Anlage das Vor-Ort-Personal des Betreibers. Hierbei spielt die Datensicherheit eine entscheidende Rolle. Mittels des Fernwartungsportals lassen sich die Zugangs- und Berechtigungsdaten für die weltweit betreuten Karosseriebauanlagen verwalten. Der Zugriff auf die Anlagensteuerung erfolgt nur nach ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Betreibers. Zusätzlich werden alle Fernwartungseinsätze minutengenau protokolliert. Über das Fernwartungsportal können darüber hinaus auch Status- und Störungsmeldungen gesammelt erfasst werden. Ferner lässt sich das Portal so konfigurieren, dass im Störungsfall automatisch der verantwortliche Anlagenspezialist per SMS oder E-Mail benachrichtigt wird. Anton Habermeier, Leiter des Anlagen- und Vorrichtungsbaus im Audi-Werkzeugbau in Ingolstadt, zeigt sich mit der Systemlösung rundum zufrieden: \”Durch den Einsatz der symmedia-Software steigern wir durch weniger Reisen bei Serviceeinsätzen die Mitarbeiterzufriedenheit und senken auch Kosten. Wir beschleunigen die Inbetriebnahme unserer Anlagen und erhöhen die Verfügbarkeit, was vor allem unseren Kunden zugute kommt.\” Der Werkzeugbau bei Audi ist durch den Einsatz des symmedia SP/1 Remote-Service-Portals direkt mit den Produktionsprozessen seines Kunden vernetzt. Autor: Dr.-Ing. Michael
Weltweiter Online-Service für Karosseriebauanlagen: Remote-Service-Portal als zentrale Kommunikationsdrehscheibe
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