Werkzeugmaschinen-Industrie mit Auftragsplus

Für 2016 zeigt sich die deutsche Werkzeugmaschinen-Industrie vorsichtig optimistisch. \“Wir erwarten für 2016 einen moderaten Zuwachs von 1%\“, sagt Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW, anlässlich der heutigen Jahrespressekonferenz. Grundlage für diese Einschätzung sind u.a. die Investitionen der wichtigen Abnehmerbranchen und der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinen-Hersteller. Der Auftragseingang ist 2015 moderat um 1% auf 14,9 Mrd.E gestiegen. Damit pendeln sich Produktion und Auftragseingang auf etwa gleichem Niveau ein. Während der ersten drei Quartale bestellten Asien und Europa 4 bzw. 3% mehr deutsche Werkzeugmaschinen als im Vorjahr. Die Bestellungen aus China verloren 8%. Die deutsche Werkzeugmaschinen-Industrie produzierte im abgelaufenen Jahr Maschinen im Wert von 15,1Mrd.E, was einer Steigerungsrate von 4% entspricht. \“Das ist nach zuletzt 2013 abermals ein Rekordergebnis\“, erklärt Prokop. Mit einer Exportquote von rund 70% und einem Exportzuwachs von 4% auf 9,4Mrd.E hat das Ausland etwas stärker zum Gesamtergebnis beigetragen als der Inlandsverbrauch. Besonders gut lief es in Europa mit plus 8%.