Sind wir auf dem richtigen Weg? Was wurde erreicht? Wie geht es weiter? Diese Fragen – bezogen auf Prozess-Sensoren – wollte der Namur-Vorstand in der diesjährigen Hauptsitzung, die am 8. und 9. November in Lahnstein stattfand, beantwortet sehen. Und überhaupt: Was verlangt man heute von Prozess-Sensoren und ihren Herstellern? Wie weit sind Wunsch und Wirklichkeit auseinander? Ist die Technologie (Mikrosystemtechnik, IT, Nanotechnik, usw.) Enabler oder Treiber? Und wie entsteht der Nutzen wirklich?
Kommunikation beschleunigen
Die Veranstalter haben mit knapp 500 Fachleuten der Automatisierungstechnik in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord erzielt. Unter dem Motto \’Prozess-Sensoren\‘ wurden über zwei Tage viele ausgezeichnete Beiträge präsentiert. Neben den Plenarvorträgen wurde in Workshops die gesamte Breite der Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie thematisch abgedeckt.
Hauptsponsor Endress+Hauser
Die ersten Antworten auf diese Fragestellung der Hauptsitzung darf traditionell der Hauptsponsor geben. In diesem Jahr war das Endress+Hauser. \“Offenheit und Transparenz\“, so Klaus Endress und Dieter Schaudel in ihrer gemeinsamen Eröffnungsrede, \“beschleunigen die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis, und das hilft enorm, Grenzen in den Köpfen zu überwinden. Offenheit und Transparenz braucht es auch, um Normen und Standards – internale, nationale und eigene – gemeinsam durchzusetzen und anzuwenden.\“ In ihrem Tandem-Vortrag gaben Klaus Endress und Dieter Schaudel Antworten und Denkanstöße auf die Frage der Hauptsitzung und gleichzeitig Einblicke in die E+H-Unternehmenskultur.
Staffelstabübergabe
Zur Eröffnung der Hauptsitzung wurde Dr. Wolfgang Morr als neuer Geschäftsführer der Namur vorgestellt. Er übernimmt das Amt von Dr. Hasso Drahten, der in den vergangenen 20 Jahren die Geschicke der Anwendervereinigung als Geschäftsführer mitgestaltet hat und nun seinen Ruhestand antritt. Zugleich wurde er zum Ehrenmitglied der Namur ernannt. Dr. Norbert Kuschnerus, Vorsitzender der Namur, lobte Drahtens Arbeit und stellte seine Verdienste im Bezug auf das Wachstum und die Bedeutung der Namur heraus.
















