Muss ein Sensor getauscht werden, ist meist Hektik angesagt, da die Maschine schnellstmöglich wieder in Betrieb gehen muss. Oft stehen für diesen Vorgang keine speziell geschulten Mitarbeiter zur Verfügung. Daher geht IO-Link einen anderen Weg: Als Schnittstelle \“von Praktikern für Praktiker\“ entwickelt, hat sie vielfältige Optionen an Bord, um den Gerätetausch so einfach und doch sicher wie möglich zu machen. Sensoren werden von den Bauformen immer ähnlicher. Manchmal ist es schwierig, die Unterschiede zwischen einem Druck-, Temperatur- oder Strömungssensor zu erkennen. Ein IO-Link-Master hingegen bekommt von jedem Teilnehmer eine genaue Identifikation mitgeteilt. Diese enthält beispielsweise Herstellername, Produktname, Produkt-ID, die diesen Sensor exakt beschreiben. Wird nun im Austauschfall ein nicht baugleiches Gerät eingebaut, erkennt der Master dies und wird es nicht akzeptieren. Die Störungs-LED bleibt an. Wird ein baugleicher Sensor angeschlossen, so wird er vom Master ohne weiteres Zutun akzeptiert und in den Datenzyklus eingebunden. Die Maschine läuft direkt weiter. Ist der Sensor steckbar ausgeführt, kann er auch von eingewiesenem Personal einfach getauscht werden. Ein Eingriff in die Steuerungsprogrammierung ist nicht notwendig. Der zweite mögliche Fall ist der Austausch eines bestehenden Sensors durch sein Nachfolgemodell, welches bereits mit einigen zusätzlichen Features ausgestattet wurde. Beide Geräte sind somit nicht auf den ersten Blick kompatibel. Zudem sind die Identifikationen im Master und im neuen Sensor unterschiedlich. Auch für diesen Fall hat IO-Link eine einfache Lösung parat. Seit der Version 1.1 von IO-Link kann der Master den Sensor fragen, ob er nicht auch in einen Kompatibilitätsmodus gehen kann, der exakt das Verhalten des Vorgängers nachbildet. Und schon arbeiten Master und Sensor wieder automatisch zusammen. Die Anlage läuft wieder.
Wussten Sie schon… dass IO-Link vor einem fehlerhaften Geräteaustausch schützt?
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