Wie der ZVEI berichtet, sei der kumulierte Jahresumsatz 2005 mit Produkten, Systemen und Dienstleistungen der elektrischen Antriebstechnik gegenüber dem Vorjahr um 4,3% auf 8,65Mrd.E gewachsen. Wesentlichen Anteil an der Entwicklung habe der Export, der um 6,7% auf 4,5Mrd.E zulegte. Die Erwartungen der Industrie für das erste Halbjahr 2006 seien gut. \“Die Exportzahlen zeigen weiter nach oben. Bei der Inlandsnachfrage deutet sich eine Belebung an. Unser Hauptabnehmer, der Maschinenbau, hat gerade seine Wachstumsprognose bestätigt. Auch die Automobilhersteller gehen trotz schwächerer Binnennachfrage von einem weiteren Produktionsanstieg aus\“, erklärte Günter Baumüller, Vorsitzender des Fachbereichs Elektrische Antriebe. Entwicklung einzelner Marktsegmente 37% des Branchenumsatzes entfallen laut ZVEI auf Kleinmotoren, 27% auf Drehstrommotoren und rund 19% auf Antriebselektronik. Das Geschäft mit Software und Dienstleistungen, mittlerweile rund ein Fünftel des Branchenumsatzes, wachse ebenfalls. Das Marktsegment Niederspannungs-Drehstrommotoren profitiere von der Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau. \“Nach einem Plus von 9% im Jahr 2004 ergibt sich für 2005 ein nochmaliger Anstieg um 4,5% auf 1,63Mrd.E\“, so Baumüller. Stabile Zuwächse seien auch bei größeren Maschinen für den Anlagenbau zu verzeichnen. Im kleinen Leistungsbereich kompensiere eine verstärkte Nachfrage im Servobereich das schwächere Geschäft mit Standardantrieben für Pumpen und Verdichter. Auch Frequenzumrichter blieben auf dem langjährigen Wachstumspfad. Dem Plus von 12% im Jahr 2004 folgte 2005 ein weiterer Umsatzzuwachs von 7% auf 1,25Mrd.E. Auch bei den Kleinmotoren berichtet der ZVEI von weiteren Zuwächsen. Nach dem Produktionsplus von 7,5% im Jahr 2004 habe das Jahr 2005 nochmals einen moderaten Anstieg von 2,5% auf knapp 2,5Mrd.E gebracht. Der Aufwärtstrend sei hier im zwölften Jahr in Folge ungebrochen. Interesse an Gleichstrommotoren steigt Das Interesse an Gleichstrommotoren nimmt wieder zu. Für 2005 geht der ZVEI von einem Produktionsanstieg von 5% auf 103Mio. E aus. Bei den Hochspannungsmaschinen habe sich die Inlandsnachfrage nach dem Produktionsplus von 13% in 2004 im ersten Halbjahr 2005 stabilisiert. Dank der gleichbleibend hohen Auslandsdynamik habe sich am Jahresende dennoch ein Produktionsplus von 2% auf 179Mrd.E ergeben. Inzwischen lägen die Auftragseingänge wieder im zweistelligen Plus. Nach der für die elektrische Antriebstechnik und die Automation erfolgreichen SPS/IPC/ Drives im November 2005 in Nürnberg bereiten sich die Unternehmen nun auf die Hannover Messe im April 2006 vor. Sie ist für die Branche das wichtigste internationale Schaufenster der deutschen Automatisierungsindustrie. \“Die Hersteller gehen mit großer Zuversicht und einer zunehmend stabilen Weltkonjunktur im Rücken in das neue Messejahr. Die elektrische Antriebstechnik wird auf der Hannover Messe 2006 erstmals konzentriert in den Hallen 14 und 15 ihren weltweiten Führungsanspruch unter Beweis stellen\“, berichtete Baumüller. Auch Dienstleistung in der Automation werde ein wichtiges Ausstellungsthema der kommenden Hannover Messe. Neben dem traditionellen Produkte- und Systemgeschäft hätten sich die Hersteller auch auf den stark zunehmenden Bedarf ihrer Kunden und Anwender nach Services eingestellt. Der ZVEI begrüßt, dass die vor zwei Jahren erstmals vorgestellte und inzwischen auch europäisch harmonisierte Klassifizierung von Dienstleistung in der Automation sich auf breiter Front durchgesetzt hat. Eine Vielzahl von Automatisierungsanbietern habe die internen Strukturen inzwischen angepasst und biete nun transparent und durchgängig Dienstleistungen entlang des Life-Cycle ihrer Produkte an.
ZVEI: Elektrische Antriebe weiter im Aufwind
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