Schnittstellen für die Kommunikation
Die Anbindung zur Automatisierungsebene reicht von Ethercat und CAN, alternativ Varan und CAN in der Onboard-Version sowie alternativ dazu Ethercat, Profinet und später auch Powerlink per
Realtime Ethernet Interface. Auch der Zugriff auf System- und Anwendungsdaten sowie zusätzlich bereitgestellte Servicedaten ist über diesen Weg möglich. Basis hierfür ist die Integration eines modernen Microcontrollers mit eigenem File-Server-System, der auch die moderne Interaktion erleichtert und den Zugriff über die KEB-Combivis-App ermöglicht, die im Jahresverlauf bereitgestellt wird. Einen schnellen Blick auf die aktuellen Anlagendaten verschaffen steckbare Operatoren mit LCD-Klartext-Display. In Varianten wird die Kommunikation via USB und Ethernet sowie später auch über WLAN und Bluetooth möglich.
Eingebaute Sicherheit
Hinsichtlich der funktionalen Sicherheit ist die Funktion des sicher abgeschalteten Moments (STO) standardmäßig im neuen Drive Controller verfügbar. Weil neue Maschinenkonzepte aber immer öfter auch drehzahl- und lageabhängige Sicherheitsfunktionen voraussetzen, unterstützt Combivert F6 auch gängige Sicherheitsfunktionen wie SLS, SLI, SLP und SDI. Diese Safety-Features sind in Anwendungen bis SIL3 gemäß IEC61508 bzw. bis PLe gemäß ISO13849 nutzbar. Die Ansteuerung der Sicherheitsfunktionen erfolgt über sichere digitale Eingänge oder seriell über Ethercat mit FSoE. Die sichere Parametrierung wird mittels SafeGrid als kostenfreier Bestandteil im Combivis 6 ausgeführt. Der Sicherheitsmoduleditor erlaubt Einstellungen des Benutzerzugriffs und ermöglicht es, die gesamte Struktur der Konfigurationen nebst Parameterlisten zu speichern und für andere Projekte wiederverwendbar zu machen. Alle Kennwerte für den Software-Assistenten Sistema stehen online auf der Homepage des Antriebsanbieters bereit.
















