Fabriksteuerung per Berührung und Druck
Soll neben der reinen Anzeige auch eine Steuerung über die Industriemonitore stattfinden, kommen Touchscreens zum Einsatz, die entweder berührungs- oder druckempfindlich sind. Die Variante mit drucksensitiven Screens (resistiver Touch) eignet sich für Aufgaben, wo aufgrund der Umgebungsbedingungen eine sensible Steuerung über Berührung mit den Fingern nicht möglich ist. Zum Beispiel in Anlagen, in denen die Mitarbeiter dicke Handschuhe tragen müssen oder stark verschmutzte Hände eine zuverlässige Steuerung am Touchscreen nicht erlauben. Der berührungssensitive Bildschirm (kapazitiver Touch) dagegen akzeptiert alle Eingaben, wie von der Oberfläche eines Smartphones oder Tablets gewohnt. Aktionen können einfach mit den Fingern durch Wischen und Berühren ohne Druck ausgelöst werden. Ein sogenanntes Projected Capacitive (PCAP) Touch Display zeichnet sich ergänzend durch eine äußerst widerstandsfähige Glasoberfläche aus. Auf der Glasinnenseite ist die Sensorfolie aufgebracht. Durch diese Bauweise sind diese berührungsempfindlichen Bildschirme sehr kratzfest und beständig. Ein weiteres Beispiel sind sogenannte IR Touch Displays. Deren Funktionsweise basiert auf dem Lichtschrankenprinzip, das etwa bei Kontron bei den XXL-Monitoren und XXL-Panel-PCs zum Einsatz kommt. Für Investitionsschutz sorgt Kontron durch langjährige Verfügbarkeit und Aktualisierbarkeit aller Komponenten, die auf den gängigen Prozessor- und sonstigen Industriestandards basieren.
Industriemonitore für alle Branchen und jeden Zweck
Kontron bietet bereits eine Vielzahl seiner Systeme in flexiblen und leistungsfähigen Standardkonfigurationen an, erlaubt allerdings auch weitere Anpassungen an gegebene Anforderungen mittels eines durchdachten modularen Designs mit definierten internen Schnittstellen. Auf diese Weise lassen sich aus einem Basisprodukt individuelle Geräte konfigurieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Auf der Basis von Standardgeräten werden entsprechend individueller Anforderungen Lösungen erarbeitet – und zwar schnell, einfach und kosteneffizient. Die Standardgeräte samt enthaltener Standardkomponenten sind bereits in Serienproduktion und haben eine entsprechend hohe Zuverlässigkeit und den damit einhergehenden Reifegrad. Dies bildet ein solides Fundament für individuelle Lösungen. So sind bereits standardmäßig, basierend auf der bewährten FlatClient/FlatView Serie, Edelstahl-Varianten für Anwendungen in Umgebungen mit hohen Hygieneanforderungen sowie Versionen mit besonders schmalem Rahmen und spezieller Bauweise für Kontrollräume oder auch 19″-Rackeinbau erhältlich.
Die Kontron HMI-Familie – industrietauglich, robust und langlebig im großen und kleinen Format
Die großformatigen Monitore oder Panel-PCs, wie sie Kontron mit dem FlatView XXL oder FlatClient XXL mit bis zu 75″ Bildschirmdiagonale und bis zu einer Ultra-HD Auflösung (4K) anbietet, sind mit verschiedenen Montagemöglichkeiten verfügbar. Je nach Anforderung können die Monitore und Panel-PCs mittels Vesa-Befestigung an Wänden oder Ständern befestigt, oder mittels Ringösen gar von der Hallendecke abgehängt werden. Für die Panel PCs der FlatClient Serie mit Formaten von 10,4 bis 23,8″ oder auch der FlatClient Serie XXL bis 75″ bietet Kontron aktuell eine Eco Version mit Intel Atom Quad Core Prozessoren oder eine Pro Version mit Intel Core i5 Prozessoren an. Die FusionClient Familie im rahmenlosen Design mit Displaygrößen von 12,1 bis 21,5″ ist derzeit mit Intel Atom Prozessoren verfügbar. Mit der WideLink-Technologie von Kontron lässt sich die Monitor-Ausführung dieser Serie sogar bis zu 100m entfernt von der Signalquelle positionieren. Als dezentrale Visualisierungseinheit eignet sich der Kontron FusionView Industriemonitor mit integriertem WideLink Interface. Das Übertragungsverfahren schließt die digitalen Signale für den Bildschirm, die Rückmeldungen des Touch-Interfaces sowie USB- und Audio-Signale mit ein und erfordert nur eine einzige Verbindung per Ethernet-Kabel.
















