Die zusätzlich eingebundenen Qualitätsdaten – ebenfalls pro Takt – machen Rückverfolgbarkeit greifbar: Kommt es zu Abweichungen, stehen die Daten direkt im Kontext zur Verfügung. Das fördert nicht nur die Eigenverantwortung, sondern schafft auch ein kontinuierliches Feedback in der Linie.

Auch im Bereich Logistik bringt die Visualisierung klare Vorteile. Die Mitarbeitenden sehen sofort, welche Aufträge zur Verladung freigegeben sind und welche Priorität besitzen. Das verbessert die Abstimmung mit Versandfenstern und vereinfacht die Kommunikation zwischen Montage, Lager und Warenausgang erheblich.

Perspektive: Erweiterung bereits geplant

Aktuell sind 18 Peakboard Boxen im Einsatz – schwerpunktmäßig in der Endmontage. Eine Erweiterung auf weitere Linien und Bereiche ist in Planung. Besonders der modulare Aufbau und die einfache Anpassung an neue Datenquellen machen es möglich, zukünftige Prozesse direkt bei der Planung mit der entsprechenden Visualisierung zu versehen.

Warzecha zieht ein positives Zwischenfazit: „Der Schlüssel für die Datenvisualisierung liegt in einer guten Datenbasis und deren strukturierter Bereitstellung. In zukünftigen Projekten wird die Visualisierung gleich mitgedacht – nicht als nachgelagerter Schritt.“ Das alte Eigenbau-System hat damit ausgedient. Stattdessen ist eine skalierbare Lösung entstanden, die sich nahtlos in die digitalisierte Produktion von Claas einfügt.

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