
Rosenberger verfolgt mit Smart Engineering einen anwendungsorientierten Entwicklungsansatz für industrielle IoT-Lösungen. Statt einzelner Produkte entstehen gemeinsam mit den Kunden integrierte Systeme aus Hardware, Software, Konnektivität und Datenanalyse, die sich an die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen. Im Mittelpunkt steht ein Co-Engineering-Ansatz, bei dem technische und organisatorische Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Ziel sind robuste, skalierbare Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Prozesse und IT-Landschaften integrieren lassen. Ein Beispiel dafür ist die IoT-Tracking-Plattform Tino für Industrie- und Logistikanwendungen. Sie kombiniert Endgeräte, Konnektivität, Backend und Datenlogik zu einem Gesamtsystem und lässt sich ohne Änderungen an Hard- oder Software flexibel konfigurieren. Offene Schnittstellen erleichtern die Anbindung an ERP- und Asset-Management-Systeme.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Energieeffizienz. Intelligente Algorithmen passen die Sendeintervalle dynamisch an und ermöglichen Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren. Gleichzeitig analysiert das integrierte Movement-Pattern-Detection-Verfahren Bewegungsmuster, um Anomalien wie Diebstahl, Fehlbedienungen oder ineffiziente Nutzung frühzeitig zu erkennen. Zum Sicherheitskonzept gehören eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffsrechte sowie eine Secure-by-Design-Architektur. Für die weltweite Konnektivität unterstützen die Lösungen Multi-Provider-SIM-Karten, LTE-M, NB-IoT, EGPRS sowie GPS- und Zellortung.
















